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​Sportstätten der Olympiade von 2008 erwachen zu neuem Leben

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 14. Juni 2018
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Die Sportstätten der Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing werden ein bleibendes Vermächtnis in der Stadt hinterlassen.

Viele Stätten, in denen schon die Wettkämpfe für die Olympischen Sommerspiele 2008 stattfanden, werden zu neuem Leben erweckt. So soll das Nationale Wassersportzentrum, in dem die Schwimmwettbewerbe stattfanden, zum Austragungsort des Curlingwettbewerbs werden. Nach Angaben der Bauherrin, die State-owned Assets Management Co. sollen die Umbauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 abgeschlossen sein.

„Die Renovierung einer Sommersporteinrichtung in eine Curling-Arena hilft dabei, die Funktionen der Anlage weiter zu diversifizieren und optimal zu nutzen“, sagte Yang Qiyong, der Manager des Zentrums, am Dienstag. Der Umbau war im April 2017 erfolgreich getestet worden. Der Test umfasste das Auffüllen des Pools mit einer Stahlkonstruktion, die Abdeckung des Bodens sowie die Herstellung von speziellem Eis, das für Wettbewerbe geeignet ist. Die Arbeiten werden etwa einen Monat dauern.


Das Nationale Wassersportzentrum, Austragungsort der Sommerspiele von 2008, wird in eine Curling-Arena umgebaut, wie diese Computeranimation zeigt, Foto: China Daily.

Doch die Schwierigkeit bestehe darin, die Temperaturen an der Eisfläche kühl genug zu halten, und gleichzeitig auf der Zuschauertribüne für angenehme Temperaturen zu sorgen, sagte Yang. „Es wäre sehr einfach, ein paar Klimaanlagen aufzustellen, doch wir wählen einen energieeffizienteren Ansatz und setzen auf natürlich Ventilation durch Entlüfter, die sich in der Hauptstruktur des Austragungsortes befinden.“

Der Ort wird bereits stark frequentiert, Schwimm- und Tauchwettbewerbe finden hier statt, ebenso das Willkommensbankett des APEC-Gipfels 2014. Das Beispiel für eine sinnvolle Nutzung auch nach Abschluss des Sportwettbewerbs werde nach den Verbesserungsarbeiten für 2022 weiter zementiert, sagte Gui Lin, ein Experte für Planung, Konstruktion und Nachhaltigkeit im Organisationskomitee für die Olympischen Winterspiele 2022.

Das Wassersportzentrum war eines der acht olympischen Stätten von 2008, die nun für die Olympischen Spiele 2022 umgebaut werden. Für die Winterspiele 2022 werden 26 Sportstätten in Beijing, dem nordwestlichen Bezirk Yanqing und dem Co-Gastgeber Zhangjiakou genutzt werden.

Auch das berühmte ehemalige Stahlwerk Shougang in den westlichen Beijinger Vororten erhält einen neuen Daseinszweck. Darin soll ein neuer Wintersportpark entstehen, in dem ein Snowboard-Wettbewerb stattfinden wird. Das Internationale Olympische Komitee genehmigte den Bau einer Rampe für Snowboardfahrer am Nordende des Shougang-Areals. So entstehe eine einmalige Kombination aus olympischer Dynamik und dem industriellen Erbe, sagten Vertreter der chinesischen Olympia-Planungsabteilung. „Die Winterspiele erwecken den alten Industriepark zu neuem Leben“, sagte Liu Yumin, der Exekutivdirektor der Abteilung.

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