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Neue US-Botschaft in Israel inmitten von Protesten eröffnet

(CRI)
Dienstag, 15. Mai 2018
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Inmitten starker Proteste der Palästinenser und anderer Länder ist die neue US-Botschaft in Israel am Montag in Jerusalem eröffnet worden. Am selben Tag kam es bei großangelegten Demonstrationen zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Truppen.

Dabei wurden 55 Palästinenser getötet, und mehr als 2.800 weitere verletzt.

An der Einweihungszeremonie der neuen Botschaft nahm der stellvertretende US-Außenminister John Sullivan teil. Zur amerikanischen Delegation gehörten auch die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka, und ihr Mann Jared Kushner, sowie US-Finanzminister Steven Mnuchin.

Trump selbst wandte sich per Video-Schaltung aus Washington an die geladenen Gäste in Jerusalem: Dabei ging der US-Präsident auch erneut auf die Beweggründe seiner Entscheidung ein und bekräftigte, dass die USA weiterhin eine aktive Rolle im Nahost-Friedensprozess übernehmen wollen. Auf der Zeremonie brachte Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu seinen Dank für Trumps „Worthalten" zum Ausdruck.

Am gleichen Tag verurteilten Frankreich, Libanon, Jordanien, Ägypten sowie die Arabische Liga die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Sie riefen zudem die israelische Regierung auf, Zurückhaltung zu üben.

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