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Liu Xue, ein Segler aus Qingdao

(CRI)
Mittwoch, 09. Mai 2018
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Liu Xue stammt aus einer Seglerfamilie in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao. Mit 13 begann er segeln zu lernen, mit 16 wurde er ins Segelteam der Provinz Shandong aufgenommen und mit 18 wurde er schon Trainer des Qingdaoer Segelklubs…

2013 nahm Liu Xue schon an dem „Volvo Ocean Race", einem Segelwettbewerbe von Weltklasse, teil. Damals war er gerade einmal 20 Jahre alt. Nun ist er wieder mit dabei. An dem „Volvo Ocean Race 2017-2018" nehmen sieben Teams teil. Sie müssen in neun Monaten vier Ozeane befahren und 12 Städte der Welt besuchen. Die gesamte Strecke umfasst 45.000 Seemeilen, das ist die längste Segelstrecke in der Geschichte. Das Team Liu Xues heißt „Dongfeng". Bei dem Wettbewerb mussten Liu und Co. sehr große Herausforderungen meistern.

„Die Wunden auf meinen Händen eiterten. Auf den Handflächen waren Schwielen. Wenn es windete, wurde es so sehr kalt, sodass meine Augen voller Tränen waren."

Liu ist der Jüngste in seinem Team. Aber zuvor war er schon bei mehreren weltbekannten Segelwettbewerben dabei, wie dem „America's Cup" und der „Extreme Sailing Series". Liu kommt aus einer Seglerfamilie. Sein Onkel und seine Tante sind alle Segler. Beide haben mehrere Meistertitel bei nationalen Spielen und nationalen Jugendmeisterschaft gewonnen. Von klein auf mochte er diesen Sportart sehr.

„Ich habe von ihnen das Segeln gelernt. Ich finde es sehr cool. Als ich mir ihre Fotos und Medaillen anschaute, hatte ich davon geträumt, selber auch ein Segler zu werden. Dann habe ich begonnen zu segeln."

Damals war er gerade einmal 13, als er zum ersten Mal segelte. Mit 16 wurde Liu ins Segelteam der Provinz Shandong aufgenommen. Danach wurde er Trainer des Qingdaoer Segelklubs. Auf den Olympischen Sommerspielen 2008 in Beijing wurden die Segelwettbewerbe in Qingdao abgehalten. Danach wurden in Qingdao mehrere internationale Segelwettbewerbe veranstaltet. Liu Xue hat nun die Chance, sich an den großen Segelwettbewerben zu beteiligen. 2012 wurde ein chinesisches Team zur Teilnahme am America's Cup gegründet. Liu Xue ist Mitglied des Teams geworden.

„(Bei solchen Wettbewerben) konnten wir mit weltklassigen Seglern gemeinsam spielen. Das war sehr hilfreich, da du vieles lernen konntest, was in Lehrbüchern nicht zu finden ist."

Nach dem America's Cup hat Liu 2013 noch die Chance bekommen, an dem Volvo Ocean Race teilzunehmen. Damals war er gerade einmal 20. Die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb war für Liu ein unvergessliches Erlebnis. Alle mussten auf engstem Raum gemeinsam essen und schlafen. Das Essen war furchtbar und man konnte jeden Tag höchstens vier Stunden schlafen. Schon bei der Erstauswahl war Liu körperlich überfordert.

„Bei der Auswahl mussten wir zwei Prüfungen bestehen. Die erste war es, 36 Stunden wach zu bleiben und nicht zu schlafen. Die zweite war eine praktische Übung. Damals mussten wir für die praktische Prüfung von Sanya nach Auckland segeln. Es war sehr windig, und wir haben uns sehr erbrochen."

Nach der Auswahl wurden die Übungen härter. Liu hat schon daran gedacht, aufzugeben, da alles für ihn zu langweilig und zu hart war. Er hatte zwei Monate pausiert und kehrte nach Qingdao zurück. Aber nach einiger Zeit bereute er sein Aufgeben und entschied sich, das Training wiederaufzunehmen. Das Team hat ihn sofort wieder akzeptiert. Aus dieser Geschichte hat Liu eine Lehre gezogen und ihm ist seine Verantwortung nun bewusst. In den folgenden zwei Jahren hat er seine Segelfertigkeiten weiter verbessert. Er wird immer zuversichtlicher und genießt nun die Freude vom Segeln.

„Es ist eine große Ehre, wenn du Meister wirst, und die Nationalflagge in der Hand hältst. Du stehst auf der Bühne und die Leute bejubeln dich. Wir sind sehr beweget davon und sehr stolz darauf."

Übersetzt von Li Yan

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