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Zwei-stöckiges unterirdisches Lager in Beijing entdeckt

(German.china.org.cn)
Mittwoch, 09. Mai 2018
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Als Straßenarbeiter am Samstag im Beijinger Stadtbezirk Xicheng Abreißarbeiten neben einem Haus durchführten, machten sie eine skurrile Entdeckung: ein Hausbewohner hatte in den vergangenen fünf Jahren unterirdisch zwei-stöckige Lagerräume errichtet.


Das unterirdische Lager

Am Samstag kamen Straßenarbeiter in die Baichi-Straße im Bezirk Xicheng, um dort eine illegale von einem Hausbewohner auf der Grünfläche errichtete Konstruktion abzureißen. Diese hatte schon seit Längerem für Ärger bei den Nachbarn gesorgt, da sie ihnen das Sonnenlicht blockierte.

Der Hausbewohner war während der Arbeiten anwesend und machte auf die Arbeiter einen nervösen Eindruck. Wiederholt soll er Sätze wie „geht nicht ins Haus, da ist nichts“ gesagt haben. Aufgrund dieses Verhaltens entschied sich ein Arbeiter letztlich die Wohnung zu betreten. Dort entdeckte er schnell ein mit einem Tuch bedecktes 0,5 Quadratmeter großes Loch, hinter dem ein Weg hinunter in das illegal errichtete Lager führte. Um dorthin zu gelangen musste noch ein etwa halber Meter langer Graben übersprungen sowie eine kleine Mauer überquert werden. Eine Leiter führte dann hinunter in das zweite Untergeschoss. Die Ausmaße dieses unterirdischen Konstrukts betragen 120 Quadratmeter, bei einer Gesamthöhe von 6,5 Metern, einer Breite von 11 Metern und einer Länge von 5,5 Metern.

Der Hausbewohner, der sich bereits in polizeilichem Gewahrsam befindet, gab an, diese Räumlichkeiten als Lage genutzt zu haben und mit den Buddelarbeiten vor circa fünf Jahren begonnen zu haben. Die Nachbarn hätten gelegentlich in der Nacht Geräusche wahrgenommen, dachten sich aber, dass es sich dabei lediglich um Arbeiten im Haus handeln würde. Dass dabei gerade ein illegales unterirdisches Lager errichtet wurde, kam ihnen nicht in den Sinn. Nach dem Fund zeigten sich einige besorgt um die Sicherheit des Gebäudes. Fachkräfte, die von den Behörden beauftragt wurden, arbeiten jedoch bereits in Hochtouren daran, die unterirdischen Räume zu beseitigen, indem sie mit Beton aufgefüllt werden.

Die Arbissarbeiten haben sich für die Bewohner also in zweifacher Hinsicht gelohnt. Zum Einen wird ihre Sicherheit erhöht, indem die illegalen gebuddelten Räumlichkeiten aufgefüllt werden. Zum Anderen können sie nun nach dem Abriss der illegalen Konstruktion auf der Grünfläche pünktlich zum Sommerbeginn endlich wieder das Sonnenlicht in ihren Wohnungen genießen.  

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