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Chinas Importe aus den “Seidenstraßen”-Staaten steigen schneller an als die Exporte

(German.china.org.cn)
Mittwoch, 09. Mai 2018
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Chinas Importe aus den Ländern, die an der Seidenstraßen-Initiative teilnehmen, sind im Jahre 2017 erstmals rascher angewachsen als die Exporte des Landes in diese Region. Dies geht aus dem Bericht einer Denkfabrik hervor.

Im Berichtszeitraum beliefen sich die Importe nach China auf einen Gesamtwert von 666 Milliarden US-Dollar, was gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 20 Prozent bedeutete. Damit stammen nach Auskunft des State Information Center 39 Prozent der gesamten Importe Chinas aus dieser Region.

Im Jahr 2017 exportierte China Waren im Gesamtwert von 774,26 Milliarden in die Region, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 8,5 Prozent bedeutete. Zum ersten Mal seit Beginn der Initiative im Jahr 2013 lag die Wachstumsrate der Importe höher als die der Exporte.

Der Gesamtumfang von Chinas Handel mit diesen Ländern belief sich auf 1,44 Billionen US-Dollar und lag damit um 13,4 Prozent höher als im Vorjahr. Der Handel Chinas mit allen Ländern der Welt war hingegen nur um 7,5 Prozent angestiegen.

Die Seidenstraßen-Initiative Initiative ist im Jahr 2013 von China lanciert worden, um Handel und Investionen in den Ländern an den Routen der alten Seidenstraßen und Seidenstraßen des Meeres, die Asien mit Europa und Afrika verbanden, anzuregen.

Chinas Handel mit den Staaten Zentralasiens wuchs am schnellsten, gefolgt von dem mit Osteuropa. Länder wie Südkorea, Vietnam, Malaysia, Indien und Russland rangieren unter den zehn wichtigsten Handelspartnern Chinas und tragen zu 70 Prozent zum Handel Chinas mit den Ländern der “Seidenstraßen”-Initiative bei.

China verkauft an die Staaten der Initiative vor allem mechanische und elektronische Güter und importiert neben Gütern der gleichen Kategorie fossile Brennstoffe.

Chinesische Privatunternehmen steuern den Löwenanteil zum Handel bei, gefolgt von ausländischen Firmen und Staatsbetrieben.

Yu Shiyang, Leiter der Abteilung für Big Data Entwicklung im State Information Center, sagt, dass unter dem Eindruck wachsender Tendenzen zum Protektionismus in einigen Ländern Chinas Handel mit den Staaten der Seidenstraßen-Initiative einen rasanten Aufschwung erlebe, was beweise, dass die Initiative, die im Zeichen des Freihandels stehe, sehr gut aufgenommen werde.

Der Bericht erfasst 71 Länder der Seidenstraßen-Initiative und zeichnet ein Bild des gegenwärtigen Handels und seiner Zukunftsaussichten.

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