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Menschen aus ganz China fahren nach Sichuan

(German.china.org.cn)
Dienstag, 08. Mai 2018
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Dieses Jahr jährt sich das verheerende Erdbeben in Wenchuan, das am 12. Mai 2008 die südwestchinesische Provinz Sichuan erschütterte und mehr als 80.000 Menschenleben forderte, zum zehnten Mal.


Besucher verbeugen sich vor der Gedenkstätte der Xuankou Mittelschule in Wenchuan. (Foto: Cui Meng / GT)

Mehr Besucher als üblich wurden in den vergangenen Tagen im Jianchuan 512 Wenchuan Erdbebenmuseum in Sichuan gesehen. Menschen aus dem ganzen Land machten sich auf den Weg in die Stadt, um an Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen.

Das Museum, das am 12. Juni 2008 eröffnet wurde, hat mehr als 100.000 Gegenstände rund um das Beben gesammelt, darunter Medienberichte, Tagebücher und andere Überbleibsel der Opfer. Um die Besuchererfahrung zu verbessern, hat das Museum den Kartenverkauf auf 2.000 pro Tag begrenzt.

Die Museumsmitarbeiterin Huang Yi sagte der Zeitung Global Times, dass das vom Unternehmer Fan Jianchuan gegründete Museum der Öffentlichkeit helfen solle, sich an die Vergangenheit zu erinnern und nützliche Lehren aus der schrecklichen Tragödie zu ziehen.

Die Gegenstände seien von Fan und anderen Freiwilligen gesammelt worden, sagte sie.

„Während des Bebens wurden viele Autos zerstört und konnten nur schwierig zurücktransportiert werden. Also entfernten sie die Nummernschilder mit der Hand, um diese zurückzubringen“, sagte Huang.

Während die Erinnerung an die Tragödie erhalten bleibt, haben die vom Erdbeben betroffenen Gebiete Wiedergeburt und Wiederaufbau erlebt.

Da die Basis des China Erhaltungs- und Forschungszentrums für Riesenpandas im Naturreservat Wolong durch das Beben beschädigt wurde, wurde mit Unterstützung der Hongkonger Regierung eine neue Shenshuping-Basis gebaut. Die neue Basis liegt rund 100 Kilometer von Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan, entfernt und beherbergt derzeit mehr als 50 Pandas.

Die Stadt Yingxiu, die im Epizentrum des Bebens stand, wurde zu einer völlig neuen Stadt umgebaut. Einige verbliebene Stätten wurden jedoch zu Denkmälern, wie die Xuankou-Mittelschule im Herzen der Stadt, die heute ein öffentliches Denkmal- und Erdbebenmuseum ist.

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