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Hörbuch soll zum Kampf gegen Diskriminierung AIDS-kranker Kinder beitragen

(German.china.org.cn)
Montag, 12. März 2018
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Das Büro von UNAIDS China veröffentlichte am Dienstag The Bravest Boy I Know, ein kostenloses Hörbuch in chinesischer Sprache, um das Bewusstsein für AIDS-bedingte Diskriminierung, insbesondere gegen Kinder, zu schärfen und sie zu bekämpfen.


Schauspieler Huang Xiaoming spielt mit Kindern bei der Einführungszeremonie für das Hörbuch "The Bravest Boy I Know" in Beijing (Foto vom 6. März 2018). Das Buch, das vom Büro von UNAIDS China herausgegeben wurde, zielt darauf ab, Aids-bedingte Diskriminierung, insbesondere gegen Kinder, zu bekämpfen.

Der chinesische Schauspieler Huang Xiaoming, ein UNAIDS-Botschafter, leiht der Hauptfigur Xiaoming, einem 8-jährigen HIV-kranken Jungen, seine Stimme. Das Buch erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen Xiaoming und Xiaoli, die kein HIV hat, und sendet die Botschaft, dass Kinder mit HIV oder AIDS durch Behandlung und Unterstützung von Familien, Freunden und der Schule eine normale und glückliche Kindheit haben können. Es wurde veröffentlicht anlässlich des Zero Discrimination Day, der jährlich auf den 1. März fällt, und es kann kostenlos von der UNAIDS China Website heruntergeladen werden.

Pride Chigwedere, leitender Politik- und Strategieberater für UNAIDS China, sagte: „Diskriminierung wird nicht aufhören, wenn nicht aktiv Ignoranz, Praktiken und Überzeugungen angegangen werden, die sie anheizen. Die Beseitigung von Diskriminierung erfordert das Handeln von allen.“ Etwa 450.000 Menschen leben in China mit HIV, wobei die meisten HIV-positiven Kinder das Virus von ihrer infizierten Mutter bekommen, wie Statistiken der Regierung zeigen. Viele wachsen mit irgendeiner Form von Diskriminierung auf, sei es in der Schule, im Gesundheitswesen oder in der Gesellschaft. Die Schule Linfen Red Ribbon in Linfen in der Provinz Shanxi richtet sich an Kinder mit HIV oder AIDS und arrangiert sogar eine separate nationale Aufnahmeprüfung für ihre 16 Schüler. Guo Xiaoping, Direktor der Schule und ehemaliger Präsident des dritten Volkskrankenhauses von Linfen, sagte, dass die Testanordnung extra für die HIV-positiven Kinder gemacht werde. „Sie alle brauchen geistigen Frieden, um diese wichtige Prüfung zu schaffen“, sagte er.

In der Tat können generationsübergreifende Infektionen dank einer Behandlung, die als "Prävention der Mutter-Kind-Übertragung" bekannt ist, praktisch eliminiert werden, sagen Experten. Infizierte schwangere Frauen, die diese Methode anwenden, können die Wahrscheinlichkeit, HIV-positive Babys zu gebären, erheblich verringern. Im Jahr 2015 begann die Zentralregierung, die Methode kostenlos landesweit zur Verfügung zu stellen. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Übertragung von Mutter auf Kind spätestens zum Jahr 2020 zu eliminieren. Die Quote liegt derzeit bei rund 5 Prozent.

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