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Geldmarktmuseum in Beijings schmalster Gasse geplant

(CRI)
Freitag, 09. März 2018
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Mit einer Breite von 70 Zentimetern im Durchschnitt ist die Qianshi-Hutong (Geldmarkt-Gasse) die schmalste Gasse Beijings. Die engste Stelle der Gasse weist sogar eine Breite von nur 44 Zentimetern auf. In der Gasse befand sich einst der offizielle Geldumtauschmarkt der Qing-Dynastie. Die Gasse galt daher als das Finanzzentrum des alten Beijing.

Aufzeichnungen zufolge lag während der Qing-Dynastie der Geldumtausch-Markt tief in der Gasse. Dort wurden Silberbarren und Kupfermünzen getauscht. Der Wechselkurs in der Qianshi-Hutong hatte großen Einfluss auf die Geldhandelsmärkte im ganzen Land.

Überlieferungen zufolge versammelten sich gegen Ende der Qing-Dynastie jeden Tag am frühen Morgen Vertreter verschiedener Beijinger Banken und großer Geschäfte in der engen Gasse, um Silberbarren in Kupfermützen oder umgekehrt zu tauschen. Die schmalste Stelle der Gasse bietet kaum noch Platz für „Gegenverkehr". Die Passanten mussten so dicht an einander vorbeilaufen, so dass sie die Augenbrauen des anderen klar erkennen konnten – wie es in alten Beschreibungen bildhaft formuliert wurde.

Die Struktur der Qianshi-Hutong war vor allem dem Diebstahlschutz geschuldet, erklärte ein Denkmalschutzmitarbeiter die Schmalheit der Gasse. Ein Dieb konnte nur schwer entfliehen.

Diese traditionsreiche Gasse steht seit 2009 unter Denkmalschutz des Bezirks Xicheng. Nach Angaben des Bezirksinstituts für Denkmalschutz soll hier ein Geldmarktmuseum entstehen, das die Geschichte des Geldhandels in alten Zeiten festhalten soll.

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