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Mehr Geschlechtervielfalt in chinesischen Unternehmen

(German.people.cn)
Freitag, 09. März 2018
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Zwei chinesische Managerinnen bei der Arbeit. [Photo provided to China Daily]

Chinesische Arbeitgeber legen mehr Wert auf Geschlechtervielfalt am Arbeitsplatz, in Führungspositionen gibt es immer mehr Frauen. Dies geht aus einer Untersuchung der internationalen Arbeitsvermittlung Hays PLC hervor.

Laut den Ergebnissen, die am Dienstag veröffentlicht werden, waren im letzten Jahr 37 Prozent aller Manager in China Frauen, ein Anstieg um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

China belegt damit den zweiten Platz unter den asiatischen Ländern und Regionen, die von Hays PLC untersucht wurden. Malaysia liegt mit 38 Prozent auf Platz eins. Singapur liegt mit 30 Prozent auf Platz drei.

Hays hat 3000 Arbeitnehmer aus China, Malaysia, Singapur, Japan und Hongkong befragt. 51 Prozent der Befragten aus China arbeiten in Unternehmen mit offiziellen Geschlechterquoten, 1 Prozent mehr als 2016. 28 Prozent dieser Unternehmen halten sich „relativ gut“ an die Quoten, 19 Prozent halten sich „gut“ daran. 35 Prozent gaben an unsicher zu sein, ob sich die Unternehmen an die Quoten halten.

Laut Simon Lance, Direktor von Hays in China, hat sich in China die Geschlechtervielfalt in einigen Branchen verbessert, allerdings gebe es noch viel zu tun. Es müsse in allen Bereichen mehr Frauen bis in die Führungsetagen geben.

„Wenn Unternehmen mit immer mehr Komplexität und größeren Herausforderungen fertigwerden wollen, brauchen sie Vielfalt in ihren Entscheidungsstrukturen und Geschlechtervielfalt spielt dabei eine wichtige Rolle“, erklärt Lance.

Statistiken des großen chinesischen Online-Reisebüros Ctrip zeigen, dass 61 Prozent der Belegschaft Frauen sind.

Etwa die Hälfte des mittleren Managements bei Ctrip ist mit Frauen besetzt. Alle sieben Top-Manager sind Frauen, darunter der CEO.

„Wenn wir uns die Kapitalrendite angucken, dann kommt bei weiblichen Entscheidungsträgern am Ende mehr raus“, meint Jane Sun, CEO von Ctrip. „Die Kapitalrendite beträgt etwa 10 Prozent, wenn Frauen an der Entscheidungsfindung beteiligt sind. Wenn Frauen ausgeschlossen werden, sinkt sie unter 7 Prozent.“ 

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