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China plant Vorschrift über Verwaltung religiöser Online-Informationen

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 11. Januar 2018
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China wird 2018 eine Vorschrift über die Verwaltung religiöser Online-Informationen ausarbeiten, eine Maßnahme, die Experten für notwendig halten, um illegale Online-Aktivitäten unter dem Deckmantel der Religion zu bekämpfen.

Die Vorschrift, zusammen mit anderen Vorschriften über die Verwaltung von religiösen Gruppen, Veranstaltungsorten und Aktivitäten, wird 2018 von der Staatlichen Verwaltung für religiöse Angelegenheiten und relevanten Abteilungen entworfen oder geändert werden, sagte Verwaltungsdirektor Wang Zuoan bei einer Konferenz am Montag, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

„Das Internet wurde von einigen [Personen und Gruppen] für illegale Aktivitäten unter dem Deckmantel religiöser Aktivitäten genutzt, und es ist notwendig, spezifische Vorschriften zu haben, um religiöse Online-Informationen zu verwalten“, sagte Zhu Weiqun, Leiter des Komitees für ethnische und religiöse Angelegenheiten unter der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, gegenüber Global Times am Dienstag. Die Vorschriften sollten aus zweckmäßigen Gründen detailliert und spezifisch sein, sagte Zhu. Da es in China eine wachsende Zahl religiöser Gläubiger gebe und der Einfluss ihrer Gruppen zunehme, sei es notwendig, religiöse Vorschriften zu entwerfen oder zu ändern, um sicherzustellen, dass ihre Aktivitäten zur sozialen Stabilität und Einheit beitragen und gleichzeitig die Rechte der Bürger auf Religionsfreiheit schützen.

Die 1999 erlassene Vorschrift über die Beschäftigung von Ausländern an religiösen Schulen werde ebenfalls geändert, sagte Wang. Die lokalen Regierungen sollten entsprechend lokale religiöse Regelungen ändern, nachdem die revidierte Vorschrift über religiöse Angelegenheiten im kommenden Monat in Kraft getreten sei, so Wang. Zhu erklärte, dass Ausländer keine missionarischen Aktivitäten in China durchführen dürften, aber religiöse Akademien im Land könnten ausländische Fachleute für akademische Forschung und Austauschzwecke einladen. Religionsangelegenheiten des Landes könnten jedoch nicht von ausländischen Kräften kontrolliert werden, und die Behörden sollten aufmerksam auf ausländische Infiltration achten, warnte er.

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