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App soll Parkplatzprobleme lösen

(German.people.cn)
Dienstag, 09. Januar 2018
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Parkplätze in der Stadt sind rar, in Beijing gibt es nun die ersten Gemeinschaftsparkplätze mit dazugehöriger App.


Ein Fahrzeug auf einem der Gemeinschaftsparkplätze im Wohnviertel Huangsi Nr. 24 in Beijing. [Xin Wen/China Daily]

In Beijing gibt es in einem Wohnviertel nun die ersten Gemeinschaftsparkplätze mit dazugehöriger App, um öffentliche Flächen besser zu nutzen.

Im Wohnviertel Huangsu Nr. 24 ist die Parkplatzsuche immer schwierig gewesen. Dort gibt es 1600 Haushalte und mehr als 800 PKW, allerdings nur 400 Parkplätze.

„Wir suchen seit zehn Jahren nach Mitteln und Wegen, um das Parkplatzproblem zu lösen“, erklärt Wang Bin, der den Unterbezirk mit den Gemeinschaftsparkplätzen verwaltet.

„Gemeinschaftsparkplätze sind ein neuer Weg, um das Parkplatzproblem von innen heraus anzugehen.“

Weil sich das Wohnviertel in der Nähe eines Parks und einiger Restaurants und Läden befindet, werden die Parkplätze regelmäßig von nicht ansässigen Leuten benutzt. Vor einem halben Jahr hat man angefangen, sich das Parken von nicht ansässigen Fahrern mit 10 Yuan (1,3 Euro) pro Stunde bezahlen zu lassen.

„Das hat definitiv ein bisschen geholfen, aber manche Anwohner fingen an sich über die Parkplatzsituation und über fremde Autos auf ihren Parkplätzen zu beschweren“, erklärt Wang.

Jetzt können Nutzer einen Parkplatz über eine App buchen und ein Zeitfenster reservieren. Die App führt einen auch zum Parkplatz.

„So sollen die Parkplätze optimal genutzt werden – wenn welche verfügbar sind – und allen Bewohnern Komfort ermöglichen“, so Wang weiter.

Die 22-jährige Verkäuferin Zhang Tao lebt seit zwei Jahren in dem Viertel und ist begeistert von dem Projekt, denn die Parkplatzsituation sei ein großes Problem gewesen.

„So können die Parkplätze gut gemeinschaftlich genutzt werden“, so Zhang. „Besser wäre es, wenn es das noch an weiteren Orten gäbe, um das Pendeln zwischen Wohnung und Arbeit leichter zu machen.“

Zhao Ting, 67, lebt seit mehr als 40 Jahren in der Nachbarschaft. Sie könne sich wegen der vielen Autos nur schwer in dem Viertel fortbewegen.

„Ich glaube nicht, dass Gemeinschaftsparkplätze das grundlegende Problem lösen können. Mir fällt die Benutzung auch schwer.“

Um den Anwohnern das Leben noch leichter zu machen, werde außerhalb des Wohnviertels noch ein mehrstöckiges Parkhaus gebaut, erklärt Wang.

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