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Beijing eröffnet größte „Süßkartoffel-Gemeinde"

(CRI)
Dienstag, 09. Januar 2018
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Ein Gemeinschaftsraum, eine Bibliothek, ein Fitnessraum, ein Mini-Kino und ein Raum für Eltern-Kind-Aktivitäten – Das alles kann man in einer sogenannten „Süßkartoffel-Gemeinde" finden und kostenlos nutzen. Der Ausdruck bezeichnet einen unterirdischen öffentlichen Raum, in dem sich die Einwohner eines Wohnbezirks treffen und einander kennenlernen können.

Im Beijinger Bezirk Chaoyang wurde nun die größte „Süßkartoffel-Gemeinde" eröffnet. Die rund 1.500 Qudratmeter große Gemeinde befindet sich in der Wohnanlage Ganlu Xiyuan und bietet den 10.000 Anwohnern verschiedensten Service.

Lian Di, eine Zuständige für die „Süßkartoffel-Gemeinde", erklärte, die Fläche sei früher eine schäbige Untergrund-Mietwohnung für mehrere Familien gewesen. Aufgrund großer Sicherheitsrisiken sei sie umgebaut worden. Nun sei die frühere schmutzige Gruppen-Mietwohung zu einem sauberen öffentlichen Raum für die Anlieger geworden. Es seien unterschiedliche Veranstaltungen geplant, so Lian weiter, um die Familien in den umliegenden Wohnblöcken anzuziehen. Dadurch könnten sich die Nachbarn der „Süßkartoffel-Gemeinde" besser kennenlernen und verständigen. Ziel sei eine harmonische und koordinierte Lebensatmosphäre und dadurch ein sicheres und menschennahes Wohnviertel.

An der Eröffnung der „Süßkartoffel-Gemeinde" nahmen mehr als 100 Bewohner aus den fünf umliegenden Wohnblöcken teil. Sie schauten sich in dem unterirdischen öffentlichen Raum sowohl eine Ausstellung als auch einen Film an und spendeten Bücher und Spielzeuge. Auch ein Billard- und ein Tischtennis-Wettbewerb wurden abgehalten. Ein Anwohner erklärte: „Ich finde die Gemeinde super, weil ich hier Bücher lesen, Filme sehen und mit den Nachbarn plaudern kann."

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