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Treffen von Xi und Macron

(German.people.cn)
Dienstag, 09. Januar 2018
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Am Montagabend traf sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron, der bis Mittwoch seinen ersten Staatsbesuch in China absolviert, im Staatsgästehaus Diaoyutai in Beijing.

Xi sagte, als erster Besuch in Asien zu Beginn des Jahres zeige Macrons Chinareise, dass er „den chinesisch-französischen Beziehungen große Aufmerksamkeit schenke“.

Frankreich war das erste westliche Land, das diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik aufgenommen hatte.

„Der Vorsitzende Mao Zedong und General Charles de Gaulle trafen durch das Eingehen der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1964 eine historische Entscheidung mit bemerkenswerter politischer Weitsicht“, sagte Xi. „Die Entscheidung veränderte zu dieser Zeit nicht nur die Weltordnung, sondern hat auch Auswirkungen auf die heutige weltweite Entwicklung.“

„In der neuen Ära sollten wir dem Geist der Verantwortlichkeit für die Geschichte folgen und uns an den richtigen Weg halten, um auf eine glänzende Zukunft der chinesisch-französischen Beziehungen zuzugehen“, fuhr Xi fort.

Er betonte, dass es in der heutigen Welt viele Unsicherheiten gebe, und dass China den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit unterstütze, während Frankreich ähnliche Ansichten vertrete.

„Die beiden Länder können das gegenseitige politische Vertrauen stärken und das Potenzial der Zusammenarbeit voll ausschöpfen, indem sie Unterschiede im Sozialsystem, in der Entwicklungsphase und der Kultur überwinden“, erklärte er.

China sei bereit, eng mit Frankreich zusammenzuarbeiten, um die Kooperation auch im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative zu verbessern, so Xi weiter.

Zudem messe China der Zusammenarbeit mit Frankreich bezüglich wichtiger internationaler Fragen große Bedeutung bei, verbunden mit der Hoffnung, weltweite Stabilität und Wohlstand fördern zu können, ergänzte er.

Macron sagte, er sei bereit, sich bei seinem ersten Staatsbesuch in China mit Staatspräsident Xi über die Beziehungen zwischen Frankreich und China sowie wichtige internationale Fragen auszutauschen.

Er hoffe, durch den Besuch das gegenseitige Vertrauen zu stärken sowie die französisch-chinesischen Beziehungen und die Beziehungen zwischen der EU und China zu fördern, fuhr Macron fort.

„Frankreich würde gerne eine aktive Rolle in der „Belt and Road“-Initiative einnehmen“, erklärte Macron, und fügte hinzu, dass Frankreich mit China zusammenarbeiten werde, um gemeinsame Herausforderungen der internationalen Gemeinschaft, wie etwa den Klimawandel, anzugehen.

Er glaube, dass sein Besuch in China einen neuen Meilenstein in der Geschichte der französisch-chinesischen Beziehungen darstellen werde, so Macron weiter.

Xi’s Ehefrau Peng Liyuan und Macrons Ehefrau Brigitte nahmen ebenfalls an dem Treffen teil.

Der französische Staatspräsident hält von Montag bis Mittwoch seinen ersten Staatsbesuch in China ab. Am Montagnachmittag erreichte er Beijing nach einem halbtägigen Besuch in Chinas nordwestlicher Stadt Xi‘an.

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