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Bessere Luftqualität drückt Absatz von Masken

(German.people.cn)
Freitag, 05. Januar 2018
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Die Luftqualität in Beijing und Umgebung wird besser, der Absatz von Atemschutzmasken und Luftreinigern schrumpft.

Der Absatz von Atemschutzmasken und Luftreinigern – zwei der meistverkauften Produkte im letzten Winter – ist in diesem Jahr zurückgegangen, weil die Luftqualität im Norden Chinas besser wird.

In Beijing ist die durchschnittliche Konzentration von lungengängigen, besonders gesundheitsschädlichen PM2, 5-Partikeln im Vergleich zum Vorjahr um 20,5 Prozent auf 58 Mikrogramm pro Kubikmeter zurückgegangen.

In Regionen rund um die Hauptstadt ist die Luftqualität ebenfalls besser geworden.

Das Umweltschutzministerium hatte Ende August einen Aktionsplan mit Zielvorgaben, Maßnahmen und Sanktionen für Beijing, Tianjin und 26 andere Städte in den smoggeplagten nördlichen Provinzen Hebei, Shandong, Henan und Shanxi herausgebracht.

Im November lag die durchschnittliche PM2, 5-Konzentration in den 28 Städten bei 68 Mikrogramm pro Kubikmeter, 37 Prozent weniger als im Jahr davor.

Shi Baoqing arbeitet für eine Versicherung in Beijing und meint, diesen Winter seien Atemschutzmasken nicht so wichtig wie im letzten.

„Letzten Winter hab ich 50 Masken gekauft und davon sind noch ungefähr 20 übrig“, so der 36-jährige. „Diesen Winter hab ich die Masken meistens nur getragen, weil ich nicht wollte, dass sie unbenutzt rumliegen.“

Einer seiner Freunde hat Shi sogar über zehn Masken geschenkt, da er von seinem Arbeitgeber mehr als genug bekommen hatte. Shi habe diesen Winter seinen Luftreiniger zu Hause auch nicht benutzt.

Zhu Jiagang arbeitet in Beijing als Verkäufer für Honeywell und 3M, zwei große Hersteller von Masken und Luftreinigern für den chinesischen Markt. Der Absatz sei aufgrund geringeren Bedarfs zurückgegangen.

Er verkaufe hauptsächlich Luftreiniger für Büros, aber habe auch Geräte für den Heimgebrauch sowie Atemschutzmasken im Sortiment. Im Moment habe er noch etwa 200 Luftreiniger für den Heimbetrieb auf Lager.

„Der Absatz geht zurück, weil sich die Luftqualität verbessert hat. Außerdem sind mehr Hersteller in den Markt eingetreten, die Konkurrenz ist größer.“

Laut Cheng Xiqing, Leiter der Marketingabteilung bei Haocaimao, einer Verkaufsplattform im Internet, sind die Maskenverkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent zurückgegangen.

„Viele Händler haben letzten Sommer Masken eingelagert und wollten sie diesen Winter verkaufen. Sie haben nicht damit gerechnet, dass der Bedarf so sehr zurückgeht“, so Cheng im Interview mit chinanews.com.

Laut Cheng konnten manche Händler die Masken nicht einmal unter dem Einkaufspreis loswerden, während die Händler letztes Jahr bei den Herstellern Schlange standen. 

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