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Beijing limitiert Anzeigetafeln auf Hausdächern in der Stadt

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 07. Dezember 2017
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Die Behörden des Stadtmanagements von Beijing limitieren die Anzahl und die Platzierungen von Anzeigetafeln auf Gebäuden, um „eine urbane Skyline zu schaffen, die visuell klar und hell" ist. Damit soll das urbane Management verstärkt werden. Die Kampagne wurde als Teil der Stadtplanung für die Jahre zwischen 2016 und 2035 gestartet. Nach einer Mitteilung der Beijinger Kommission für Stadtmanagement müssen alle Schilder und Anzeigetafeln, die auf Hausdächern montiert sind, wieder entfernt werden. Zusätzlich darf nur eine Anzeigetafel mit dem Namen des Gebäudes auf dem dritten Stockwerk oder höheren Stockwerken angebracht werden. Der Name sollte derselbe sein, der bei den Planungsbehörden eingereicht und registriert wurde.


Bauarbeiter entfernen am 28. November 2017 eine Anzeigetafel von einem Dach eines Hauses in der Nähe des Tiantan Parks in Beijing. 

Jeder der 16 Bezirke der Hauptstadt wird eine entsprechende Durchsetzungs-Kampagne starten, wie die Anmerkung sagte. Jedweder Fehler von Institutionen und Individuen bei der Entfernung von „nicht konformen“ Anzeigetafeln wird in einer entsprechenden Kartei vermerkt werden. Nach Angaben der Tageszeitung Beijing Daily wurden bereits am Donnerstag ungefähr 9.000 Schilder und Anzeigetafeln entfernt. In der Hauptstadt gibt es mehr als 27.000 Anzeigetafeln und Schilder, die als „nicht konform“ gelten, merkte die Tageszeitung an und zitierte dabei einen namentlich nicht genannten Beamten der Beijinger Kommission für Stadtmanagement. Der Beamte sagte auch, dass der Bezirk Shijingshan bereits 1.700 Anzeigetafeln und Schilder entfernt habe. Er sei der erste Bezirk gewesen, welcher die nicht-konformen Schilder entfernt habe. Der Bezirk Chaoyang übertrifft bei der Durchsetzung alle anderen, hier wurden mittlerweile fast 2.500 Schilder entfernt.

Die Beschilderung muss bis Ende Dezember entfernt werden, die Hauptstadt-Kommission wird im Januar eine Inspektion durch die Hauptstadt starten, bei der „Straße um Straße“ durchkämmt werden soll. Die Kampagne hat einstweilen im Internet eine hitzige Debatte ausgelöst. Während einige Anrainer von Beijing Zustimmung signalisiert und die Kampagne begrüßt haben, machten sich andere hingegen Sorgen, dass es nun schwieriger werden würde, entsprechende Richtungen oder Ziele zu finden. „Manchmal ist es schwierig, wenn ich Freunde suche, mit denen ich mich verabredet habe. Dann sind Beschilderungen hilfreich. Ich kann meinen Freunden meine exakte Position mitteilen, indem ich ihnen einfach sage, welche Anzeigetafel gerade über meinem Kopf ist“, sagte Zhang Zhenyu, ein Anrainer des Bezirks Chaoyang. Ein Internet-Nutzer mit dem User-Namen „Cycy Lee“ hingegen mag das Gefühl nicht, in der Nähe von Gebäuden zu gehen, auf denen Anzeigetafeln auf dem Dach angebracht sind. „Einige dieser Schilder und Anzeigetafeln sind schon seit Jahren dort oben und vielleicht nicht mehr im guten Zustand, sodass sie unter Umständen herunterfallen könnten“, kommentierte der Netizen auf dem sozialen Netzwerk Sina Weibo. 

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