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China sichert aufgrund steigender winterlicher Nachfrage Erdgasversorgung

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 07. Dezember 2017
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Chinas oberste Wirtschaftsplaner haben große Erdgasunternehmen koordiniert, um die Versorgung zu gewährleisten und die Preise zu stabilisieren. Damit soll die steigende Nachfrage in Nordchina gedeckt werden.

Die Unternehmen sollten die Erdgaspreise weitgehend stabil halten und eine hinreichende Versorgung sicherstellen, sagte Economic Information Daily. Der Dienst wird von Xinhua betrieben. Er zitierte dabei eine Meldung der Staatlichen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC).

Die Maßnahme erfolgte nach einem Anstieg der Erdgasnachfrage in Nordchina. Millionen Haushalte steigen von Kohle auf Gas um, um im Winter zu heizen. Damit soll die Luftverschmutzung bekämpft werden.

Der Verbrauch an verflüssigtem Erdgas (LNG) ist in diesem Jahr stark gestiegen. In der Zeit von Januar bis September erreichte er 167,6 Milliarden Kubikmeter. Dies ist ein Anstieg auf Jahresbasis um 16,6 Prozent. Das Wachstum im Gesamtjahr 2016 hätte sieben Prozent betragen, besagen Daten der NDRC.

Es werde damit gerechnet, dass der Verbrauch in diesem Jahr 230 Milliarden Kubikmeter erreicht. 20 Milliarden Kubikmeter davon sollten aus Kohlevergasung stammen, sagte Xu Bo. Er ist leitender Analyst des Wirtschafts- und Technologie-Forschungsinstituts der China National Petroleum Corporation (CNPC).

Die wachsende Gasnachfrage habe die heimischen LNG-Preise am 1. Dezember in einigen Gebieten auf ein Rekordhoch von 9000 Yuan (1150 Euro) pro Tonne getrieben, besagt ein Industriebericht.

Um die Gasversorgung sicherzustellen steigern die staatseigenen Ölfirmen Chinas ihre Produktion auf heimischen Gasfeldern. Zu den Firmen zählen CNPC und die China National Offshore Oil Corporation (CNOOC). Die NDRC hat die Unternehmen aufgefordert, bei der Preisgestaltung Selbstdisziplin walten zu lassen.

Die letztliche Lösung bestehe in der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und der Verbesserung des Infrastrukturausbaus, sagte Jing Chunmei. Er ist Forscher am China-Zentrum für Internationalen Wirtschaftsaustausch.

"Es sollte mehr Sozialkapital für die Schaffung oder Erweiterung der Infrastruktur bereitgestellt werden. Dazu zählen Pipelines, Häfen mit geeigneten Terminals, Lagereinrichtungen und Transportnetze. Damit ließen sich die Kosten senken und es würde ein marktbasierter Preisfindungsmechanismus geschaffen," sagte Jing.

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