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China belegt Platz zwei auf Internetindex

(German.china.org.cn)
Mittwoch, 06. Dezember 2017
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China hat in einem am Montag veröffentlichten Index, der die Entwicklung der Internetinfrastruktur misst, den zweiten Platz erlangt. Ranglistenführer sind die Vereinigten Staaten. Der Index misst den Entwicklungsstand der Internetindustrie in 38 Ländern und wurde im Rahmen der Weltinternetkonferenz, die in diesen Tagen im chinesischen Wuzhen stattfindet, veröffentlicht.


Menschen surfen in der Nanjing Future Network Town im Internet

Demnach hat China die meisten Internetnutzer weltweit und ist der wichtigste Markt für E-Kommerz und mobiles Bezahlen. Die Ergebnisse werden im World Internet Development Report 2017 vorgestellt. Dieser beschreibe das Land erstmals als weltweit führende Digitalmacht, sagte Yang Shuzhen, Chef der Chinesischen Akademie für Studien im Cyberspace.

Der Index verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der das Entwicklungsniveau der Infrastruktur, Innovationsfähigkeit, Entwicklung der Industrie, Internetanwendungen, Cybersicherheit und die Internet-Governance von Ländern mit fortgeschrittener Internettechnologie misst.

Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Südkorea, Japan, das Vereinigte Königreich und Singapur. Verglichen mit anderen internationalen Indizes, die meistens nur von einer bestimmten Benchmark ausgingen, zeichne der chinesische Index ein umfassendes Bild der Entwicklung des Internets, sodass auch die jeweilige Erfahrung der Länder mit einfließe, sagte Xu Junhong von der Cyberspace-Akademie der China Daily.

Internetindustrie steuert bereits ein Drittel zu Chinas Wachstum bei

„Was in früheren Versuchen oft ignoriert wurde, sind Untersuchungen der absoluten Kapazität der Internetbranche und Maßnahmen zur Internet-Aufsicht“, sagte Xu. „Chinas Entwicklung zeigt, dass beides besonders wichtig für eine sichere Entwicklung des Internets ist, die den Interessen des Volkes dienen“, unterstrich er.

Im vergangenen Jahr hatte Chinas Staatspräsident Xi Jinping vier Ziele für die gesunde Entwicklung des Internets definiert: die Förderung von Gleichheit und gegenseitigem Respekt, Innovation, kontinuierliche Öffnung sowie die Gewährleistung von Sicherheit und ordnungsgemäßer Entwicklung.

Auch die Entwicklung des Internets innerhalb Chinas war Gegenstand der Berichte. Im vergangenen Jahr wurden 30,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in der Digitalwirtschaft erzielt, vor allem Beijing, Guangdong, Zhejiang, Jiangsu und Shanghai stechen hervor. Auch die Behörden waren nicht untätig. In 27 von 31 Provinzen, autonomen Regionen und regierungsunmittelbaren Städten sind E-Government-Plattformen eingerichtet worden.

Im Juni 2017 waren 170.000 regierungseigene Weibo-Accounts sowie 514.000 WeChat-Accounts im Dienst. Damit sollen Transparenz und Bürgernähe verbessert werden.

„China verfolgt mit der Entwicklung des Internets nicht das Ziel, eine Handvoll Firmen aufzupäppeln und zu Giganten oder Einhörner zu züchten“, sagte Shen Yi, Leiter des Cyberspace-Forschungszentrums an der Fudan-Universität. „Stattdessen unterstützen wir die riesige Zahl von Internetnutzern durch Onlineprodukte und Dienstleistungen, die erschwinglich und sicher sind.

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