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China und Kanada vereinbaren Machbarkeitsstudie zu Freihandelsabkommen

(German.people.cn)
Mittwoch, 06. Dezember 2017
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Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist für seinen zweiten offiziellen Besuch in China. Beim Treffen mit Ministerpräsident Li Keqiang betonten beide Seiten die Bedeutung der Zusammenarbeit.

China und Kanada seien bereit, offen und pragmatisch Machbarkeitsstudien zu einem Freihandelsabkommen durchzuführen, sagte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang nach einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau am Montag in der Großen Halle des Volkes in Beijing.

Li sagte, die Beziehungen zwischen China und Kanada befänden sich in einem „goldenen Zeitalter“ und dass die Zusammenarbeit weiter diversifiziert werden solle, da beide Länder große komplementäre Vorteile teilen würden.

„China ist bereit für eine offene und ehrliche Diskussion über ein Freihandelsabkommen mit Kanada, und sowohl China als auch Kanada sind bereit, Freihandel und Investitionen gemeinsam zu fördern“, sagte Li.

Die beiden Länder vereinbarten während Trudeaus erstem Besuch in Beijing im Jahr 2016, ein jährliches Treffen der Regierungschefs abzuhalten.

Trudeau, der von Sonntag bis Donnerstag China besucht, nannte den Dialog „den besten Weg, eine stärkere und umfassendere Beziehung aufzubauen“. Er sagte, es sei im besten Interesse aller Kanadier, zu gewährleisten, dass das Land eine starke und stabile Beziehung mit China führe, da „ein größerer Marktzugang für kanadische Unternehmen eine stärkere Geschäftsentwicklung und damit mehr Jobs für die Mittelschicht bedeutet“.

„Kanada war schon immer eine Handelsnation, aber die Handelslandschaft verändert sich und wir müssen uns darauf einstellen“, erklärte Trudeau gegenüber Reporten. „Wenn es richtig angegangen wird, kann ein Handelsabkommen beiden Ländern Vorteile bringen, Arbeitsplätze schaffen, die Mittelschicht stärken und unsere Volkswirtschaften wachsen lassen.“

Li und Trudeau erreichten Übereinstimmungen bei verschiedenen Themen von beiderseitigem Interesse, wie den gemeinsamen Umgang mit dem Klimawandel und sauberes Wachstum sowie 2018 die Feier eines chinesisch-kanadischen Jahres des Tourismus.

Sie wohnten der Unterzeichnung von drei Kooperationsdokumenten zu Lebensmittelsicherheit, Energie und Bildungsaustausch bei.

Am Montagmorgen besuchte der kanadische Premierminister die Zentrale von Sina Weibo in Beijing als erste Station seiner fünftägigen Reise, warb dort für den Tourismus und traf sich mit einem jungen Publikum. Er wird zudem für das Fortune Global Forum nach Guangzhou reisen und sich in diesem Rahmen mit globalen Wirtschaftsführern treffen, um die Möglichkeiten zu diskutieren, den Handel zu verstärken und internationale Investitionen nach Kanada zu holen.

Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums wuchs das Handelsvolumen zwischen China und Kanada in der ersten Jahreshälfte 2017 um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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