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Xi: Alle auf den Internet-Zug

(German.people.cn)
Dienstag, 05. Dezember 2017
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Am Sonntag hat in der ostchinesischen Stadt Wuzhen die 4. Weltinternetkonferenz stattgefunden. Xi Jinping und andere internationale Regierungs- und Wirtschaftsvertreter sprachen sich für eine offene Digitalwirtschaft für alle aus.


Chinesische und andere Delegierte aus Laos, Thailand, der Türkei, Serbien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien am Sonntag bei einer Belt-and-Road-Veranstaltung im Rahmen der 4. Weltinternetkonferenz in Wuzhen, Provinz Zhejiang. Zhuang Rongwen (4. v. l.) ist stellvertretender Leiter der chinesischen Cyberspace-Behörde. Lin Nianxiu (4. v. r.) ist Vizeminister der Staatlichen Reform- und Entwicklungskommission. (China Daily/Wu Zhiyi)

Xi: Digitale Wirtschaft floriert, alle Ländern sollen profitieren

China ermutigt andere Länder auf den „Schnellzug” seiner Internet- und Digitalwirtschaft aufzuspringen, erklärte Präsident Xi Jinping am Sonntag. 

Xi machte die Anmerkungen in seinem Grußwort zu Beginn der 4. Weltinternetkonferenz in der Stadt Wuzhen.

„China wird seine Türen nie schließen, sondern sie zukünftig immer weiter öffnen”, so Xi.

China wolle seine Cyberspace-Kompetenzen ausbauen, das Internet, Big Data und künstliche Intelligenz weiter in die Realwirtschaft integrieren und eine Digital- und Sharing-Economy als neue wirtschaftliche Triebkraft aufbauen.

Für Internet Governance beginne weltweit eine entscheidende Phase, so Xi. Der Aufbau einer Cyberspace-Schicksalsgemeinschaft sei international immer mehr Konsens.

Xi rief die internationale Gemeinschaft dazu auf sich zusammen für Cyber-Souveränität einzusetzen, Partnerschaften zu pflegen und Entscheidungen durch Absprachen zu treffen.

Außerdem ermutigte er die Teilnehmer ihre Kenntnisse zusammenzuführen, Konsens zu schaffen, den Austausch über die Digitalwirtschaft zu vertiefen und den Wohlstand aller Menschen zu erhöhen.

Unter dem Motto „Offene Digitalwirtschaft für alle – Gemeinsame Zukunft im Cyberspace” soll die Konferenz den Austausch über die Digitalwirtschaft und Internet Governance erleichtern.

Das Digitale werde die Weltwirtschaft zu robustem, nachhaltigem, ausgeglichenem und integrativem Wachstum führen, so Wang Huning vom Ständigen Ausschuss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in seiner Ansprache.

„China wird das Internet noch populärer machen und die Infrastruktur erneuern, mit Armutsbekämpfung, digitaler Bildung, Telemedizin und Internetkultur die digitale Kluft verringern”, so Wang.

Big Data sei „ein entscheidender Faktor und eine wichtige strategische Quelle”, mit der man den Fluss von digitalen Ressourcen ausweiten und vertiefen könne.

„Wir begrüßen Investitionen von Internetfirmen und Unternehmern aus der ganzen Welt. Wir hoffen auch, dass verschiedene Märkte sich weiter für chinesische Firmen öffnen werden”, so Wang weiter.

China wolle auch mehr Verantwortung im Bereich Internet Governance übernehmen und sei bereit Vorschriften und Systeme zu entwickeln, die allen Beteiligten gleichermaßen Vorteile bringen und aktuelle Ungleichgewichte aufheben.

Der Apple-Chef Tim Cook erklärte in seiner Ansprache, er sei stolz mit Partnern in China für eine gemeinsame Zukunft im Cyberspace zusammenzuarbeiten.

„Eine offene Digitalwirtschaft für alle ist eine Vision, die wir bei Apple teilen”, so Cook. 

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