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China und Frankreich unterzeichnen 71 gemeinsame Abkommen

(German.people.cn)
Montag, 04. Dezember 2017
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Beim fünften hochrangigen chinesisch-französischen Wirtschafts- und Finanzdialog wurden erfolgreich Vereinbarungen getroffen, um die Handels- und Investitionsbeziehungen zu stärken sowie die fortschrittliche Fertigungsindustrie gemeinsam zu entwickeln.

Das Dialogtreffen fand am Donnerstag und Freitag in Beijing statt und wurde vom stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Ma Kai und dem französischen Minister für Wirtschaft und Finanzen, Bruno Le Maire, geleitet. Es wurden verschiedene Themen besprochen, um neue Impulse für die bilateralen Beziehungen zu setzen.

Anschließend wurden in einer gemeinsamen Erklärung 71 Errungenschaften bekanntgegeben; darunter die Zusammenarbeit bei Fertigungsprojekten in Bereichen wie Automobile, Raumfahrt, Kernkraft und anderen grünen Energien.

China wird seinen Markt für den Import von französischen Schweinefleischprodukten, Rind sowie Babymilchpulver öffnen.

Die Entscheidung des Landes, den Finanzsektor für ausländische Investoren zu öffnen, indem die Grenze für ausländische Beteiligungen an Joint Venture-Finanzunternehmen von 49 auf 51 Prozent erhöht wird, werde mehr französische Finanzinstitute zu Investitionen ermutigen, sagte Ma.

China wird die Öffnung des Anleihemarktes fortsetzen, Investitionen im Rahmen des Programms für Renminbi Qualifizierte Ausländische Institutionelle Investoren (RQFII) fördern, gemeinsam mit Frankreich die Märkte für grüne Anleihen entwickeln und Paris als internationales ausländisches Zentrum für den Renminbi unterstützen sowie die Zusammenarbeit bei Finanzregulierungen und beim Vorgehen gegen Geldwäsche verbessern.

Die beiden Seiten werden auch die Koordinierung der makroökonomischen Politik stärken, sagte Ma. „In der chinesischen Wirtschaft sind weitere positive Veränderungen zu verzeichnen, auch wenn die weltweite Erholung immer noch einigen Unsicherheiten begegnet. Die Beschleunigung der politischen Anpassung in einigen entwickelten Volkswirtschaften könnte zu Störungen in den Schwellenländern führen.“

Handelsprotektionismus bedrohe die globale wirtschaftliche Stabilisierung und die derzeitige Dialogrunde werde helfen, einen Rahmen für die „neue Ära“ der chinesisch-französischen Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit aufzubauen, sagte Le Maire bei einer Pressekonferenz nach dem Dialogtreffen.

Der stellvertretende chinesische Finanzminister Shi Yaobin forderte Frankreich dazu auf, der EU dabei zu helfen, eine „richtige Entscheidung“ zu treffen, wenn die vom EU-Parlament bewilligten neuen EU-Rechtsvorschriften zum Schutz der EU-Industrien vor Importen durch die Anwendung sogenannter Marktverzerrungen überprüft werden.

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