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Eisige Temperaturen in Helongjiang

(CRI)
Freitag, 01. Dezember 2017
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In den kommenden zwei Tagen könnten die Temperaturen im Großen Hinggan-Gebirge in der nordostchinesischen Provinz Helongjiang wahrscheinlich auf -38 Grad Celsius sinken, berichteten die lokalen meteorologischen Behörden.

Bereits am vergangenen Samstag lag die Tiefsttemperatur im Dabai-Gebirge bei -40,8 Grad Celsius, sagte Wu Shuqin, Forscher aus dem Großen Hinggan-Gebirge Observatorium. Zwar stiegen die Temperaturen am Sonntag und Montag wieder geringfügig an, aber ein erneuter Kälteeinbruch werde jedoch erwartet, sagte Wu.

Das Große Hinggan-Gebirge gilt ohnehin als die kälteste Region im ganzen Land. Dort dauert der Winter normalerweise acht Monate im Jahr an, mit dem Rekordtief von -52,3 Grad Celsius.

Wu Shuqin führt den erwarteten Temperaturabfall der kommenden zwei Tage vor allem auf eine Kaltfront zurück, die zunächst durch Nordostchina und die Innere Mongolei und dann nach Süden weiterziehe.

Meteorologischen Angaben zufolge würden daher zentral- und ostchinesische Regionen in den kommenden Tagen auch von starkem Wind und plötzlicher Temperaturabfall heimgesucht werden.

Trotz der bitteren Kälte darf die Grenzpolizei ihre Patrouille an der chinesisch-russischen Grenze im Landkreis Mohe aber nicht vernachlässigen. Grenzpolizist Zhang Chunmao sagte: „Als wir um 7:30 Uhr mit der Patrouille begonnen haben, lag der Schnee bereits kniehoch. Auch die Eisdecke entlang des Flusses machte uns schwer zu schaffen. Für eine gewöhnlich einstündige Patrouille mussten wir bei diesem Wetter drei Stunden lang unterwegs sein. Ich trug dicke Klamotten, die leider nicht gegen die bittere Kälte schützen konnten".

Gao Junfeng, Direktor der lokalen Polizeistation, sagte: „Da der Wintertourismus populär wird, kommen immer mehr Touristen in den Norden, um das extrem kalte Wetter zu erleben oder das Polarlicht zu bewundern. So müssen wir stets wachsam sein, falls jemand die Orientierung in den Wäldern und schneebedeckten Regionen verliert".

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