×
×
        Über uns
WAP/PAD
Startseite>>Kultur und Gesellschaft

Beijinger Polizei findet keine Beweise für sexuellen Missbrauch in Kindergarten

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 30. November 2017
Folgen Sie uns auf
Schriftgröße

Die Beijinger Polizei gab am Dienstagabend bekannt, dass sie keine Beweise dafür gefunden habe, dass Kinder im Kindergarten RYB Education New World sexuell missbraucht worden seien.

Die Beijinger Polizei gab am Dienstagabend bekannt, dass sie keine Beweise dafür gefunden habe, dass Kinder im In Berichten hatte es geheißen, dass Vorschulkinder in dem Kindergarten im Bezirk Chaoyang sexuell belästigt, mit Nadeln gestochen und zur Einnahme unbestimmter Tabletten gebracht worden seien, was in ganz China Empörung auslöste.

Nach Angaben der Polizei ergaben die Ermittlungen, dass eine Erzieherin mit dem Nachnamen Liu (22) angeblich Nähnadeln benutzte, um Kinder zu "disziplinieren", die nicht schlafen wollten. Liu wurde festgenommen. Der Kindergarten hat 78 Mitarbeiter, darunter acht Männer. Keine Auffälligkeiten wurden nach der Untersuchung eines mit dem Fall in Zusammenhang stehenden Mädchens auf Verlangen der Eltern entdeckt. Es war den Erziehern nicht erlaubt, Kindern Tabletten zu geben, außer solchen, die von den Eltern überreicht worden waren. Das Videomaterial der Überwachungskamera der besagten Kindergartengruppe, das die Polizei beschlagnahmt hatte, war beschädigt worden, was auf häufige Stromausfälle zurückzuführen war. Die Ermittlungen ergaben, dass sich ein Mitarbeiter im Überwachungsraum über den Lärm des Monitors geärgert hatte und häufig den Strom abschaltete. Rund 113 Stunden Filmmaterial wurden angesehen, wobei keine Missbrauchshandlungen festgestellt wurden.

Die Behauptungen, dass Kinder kollektiv missbraucht worden seien, stellten sich als Gerüchte heraus, die von einer 31-jährigen Frau namens Liu und einer 29-jährigen Frau mit Nachnamen Li stammen. Liu wurde inhaftiert und Li erhielt eine polizeiliche Verwarnung. Ein Videoclip wurde am 23. November von einem Fernsehsender ausgestrahlt, der einen Jungen zeigt, der sagt, er habe von Erziehern Tabletten bekommen. Der Vater gab zu, dass das Kind nicht im Kindergarten Tabletten verabreicht bekommen hatte, sondern dass er das Kind dazu veranlasst habe, dies zu sagen. Eine Mutter mit Nachnamen Zhao hatte gesagt, dass es nackte männliche "Ärzte" gegeben habe, die Untersuchungen an ihrer Tochter durchgeführt hätten. Zhao gab zu, dass die Geschichte erfunden war und sie sich bereit erklärte, sich bei der Öffentlichkeit zu entschuldigen. Die Polizei sagte, der Fall werde weiter untersucht.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter !
German.people.cn, die etwas andere China-Seite.
Copyright by People's Daily Online. All Rights Reserved.