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China macht große Fortschritte bei wichtigen Reformen

(German.people.cn)
Dienstag, 28. November 2017
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Durch die Strukturreform der Angebotsseite haben sich mittlerweile erste Erfolge eingestellt: Chinas große Industrieunternehmen verzeichneten von Januar bis Oktober dieses Jahres ein stärkeres Gewinnwachstum.

Das Staatliche Statistikamt (NBS) teilte am Montag in einer Stellungnahme mit, dass Industrieunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Yuan (etwa 3,03 Millionen US-Dollar) Gewinne von 6,245 Billionen Yuan in den ersten zehn Monaten meldeten; ein Anstieg von 23,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Wachstum stieg in den ersten drei Quartalen um 22,8 Prozent. Allein im Oktober wuchsen die Gewinne der großen Industrieunternehmen um 25,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Von den 41 befragten Branchen verzeichneten 38 in den ersten zehn Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr einen Gewinnzuwachs.

Die High-Tech-Fertigungsindustrie und strategisch aufstrebende Industrieunternehmen verzeichneten ein schnelleres Wachstum im Zeitraum der ersten zehn Monate. Der High-End-Maschinen- und Anlagenbau und der Sektor für neue Werkstoffe verzeichneten einen Gewinnanstieg von jeweils 29,3 und 29 Prozent, berichtete das NBS.

Derweil verzeichneten auch die Kohle-, Stahl-, Chemie- und Erdöl-Industrie solide Erfolge.

Im Zeitraum von Januar bis Oktober machten die kombinierten neuen Gewinne in den Sektoren Kohlebergbau und Kohlenwäsche, Eisenmetallverhüttung und -walzen, Herstellung chemischer Rohstoffe und chemischer Produkte sowie die Förderung von Öl und Erdgas 51,2 Prozent an der gesamten Gewinnsteigerung aus.

„Während die Industriegewinne ein verhältnismäßig schnelles Wachstum beibehielten, wurden bei der Unternehmenseffizienz und der Rentabilität Verbesserungen erzielt“, sagte He Ping, ein Statistiker des NBS.

In den ersten zehn Monaten sanken die Kosten pro 100 Yuan Umsatz um 0,26 Yuan im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Ausgaben pro 100 Yuan Umsatz um 0,25 Yuan zurückgingen, so He weiter.

Er sagte zudem, dass auch die Verschuldungsquote der chinesischen Industrieunternehmen, eine Messgröße für finanzielle Risiken, aufgrund der laufenden Bemühungen der Regierung zum Schuldenabbau zurückgegangen sei. Ende Oktober war sie um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 55,7 Prozent gesunken. Bei staatseigenen Industrieunternehmen sank die Quote im Oktober um 0,5 Prozent auf 60,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der industrielle Sektor, der etwa ein Drittel des chinesischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht, hatte letztes Jahr durch die landesweite Strukturreform der Angebotsseite, welche Maßnahmen zum Abbau von überschüssigen Produktionskapazitäten, Verringerung des Lagerbestands, Kostensenkungen, Schuldenabbau und Bekämpfung von Schwachpunkten beinhaltet, an Fahrt aufgenommen.

Gemäß dem NBS stieg die industrielle Wertschöpfung im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent.

Kohle- und Stahl-Unternehmen profitierten weitgehend von der tiefgreifenden Strukturreform der Angebotsseite, die auf die Reduzierung veralteter Kapazitäten und Produktionskosten abzielt.

Das NBS sagte Anfang dieses Monats, China plane, ab 2016 innerhalb von fünf Jahren Kapazitäten von 100 bis 150 Millionen Tonnen Rohstahl und 500 Millionen Tonnen Kohle abzuschaffen. Für 2017 habe das Land seine Kapazitätskürzungen in beiden Sektoren bereits erfüllt.

Das starke Gewinnwachstum trat vor dem Hintergrund der strengeren Durchsetzung von Umweltauflagen durch die Regierung hinsichtlich des Smogs während der Winterheizperiode, verschmutztem Wasser und kontaminierten Boden auf.

Das Bruttoinlandsprodukt des Landes wuchs in den ersten drei Quartalen um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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