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Chinas Außenhandel 2017: In ersten zehn Monaten um 15,9 Prozent gestiegen

(CRI)
Freitag, 10. November 2017
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Statistiken des chinesischen Hauptzollamts vom Mittwoch zufolge ist der chinesische Im- und Export im Güterhandel gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 15,9 Prozent auf 22,52 Billionen Yuan RMB gestiegen.

Chinas Im- und Export nach Europa, den USA, Japan und der ASEAN zeigt ein rasantes Wachstum. Das Ausmaß des Im- und Exports privatwirtschaftlicher Betriebe ist ebenso gewachsen.

Bai Ming, stellvertretender Direktor des internationalen Marktforschungsinstituts der Akademie des chinesischen Handelsministeriums, meinte, das Außenhandelswachstum der Volksrepublik in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres sei ein Produkt ihrer Ausgangsbasis:

„In der ersten Hälfte des letzten Jahres war die Basis verhältnismäßig niedrig angesetzt. In einigen Monaten war sogar eine Senkung zu verzeichnen. Darum ist es im laufenden Jahr natürlich leicht, ein größeres Wachstum zu verzeichnen."

Bezüglich der Produktsorten sind die Produkte des Maschinenbaus, der Elektronikindustrie und traditionelle arbeitsintensive Erzeugnisse nach wie vor die Hauptexportwaren Chinas. In den ersten zehn Monaten machte das Exportvolumen des chinesischen Maschinenbaus und der Elektronikindustrie mehr als sieben Billionen Yuan aus. Dies entspricht zirka 60 Prozent des gesamten Exports in dieser Periode.

Importvolumen und -preise von Großwaren, wie Eisenerz, Erdöl und Erdgas, sind gestiegen. Bai Ming wies darauf hin, dass dies hauptsächlich auf das stabile Wachstum der chinesischen Wirtschaft zurückzuführen sei:

„In Zukunft wird die Entwicklung der chinesischen Ökonomie für die gesamte Weltwirtschaft noch mehr Möglichkeiten bieten. So veranstalten wir zum Beispiel im nächsten Jahr eine internationale Importmesse in Shanghai. Im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative werden wir auch vielen Ländern die Möglichkeit zum Import eröffnen."

Jedoch sind im Oktober der Export-Manager-Index, der Index neuer Exportaufträge und der Export-Manager-Index für Zuversichtlichkeit gesunken, während der Index umfassender Kosten von Exportunternehmen gestiegen ist. Dies zeigt, dass in der Zukunft der chinesische Außenhandel noch vor kritischen Herausforderungen stehen wird.

Laut dem vor kurzem vom chinesischen Handelsministerium veröffentlichten „Herbstbericht 2017 über Chinas Außenhandelssituation" könnte das Im- und Exportwachstum im vierten Quartal 2017 auf hohem Niveau verlangsamt werden.

Ferner hieß es in dem Bericht, im vierten Jahresquartal sei die Grundlage der stabilen Entwicklung des chinesischen Außenhandels unverändert geblieben. Im ganzen Jahr könne der Außenhandel die erwarteten Ziele der weiteren Stabilisierung erreichen.  

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