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Gespräche zwischen US-Präsident und chinesischem Ministerpräsidenten „erfolgreich“

(German.people.cn)
Freitag, 10. November 2017
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Das Potenzial für die Zusammenarbeit beider Staaten ist laut Ministerpräsident Li Keqiang enorm. China ist zudem bereit, die Arbeit mit den USA hinsichtlich internationaler und regionaler Fragen zu verstärken.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang traf sich am Donnerstag mit dem US-Präsidenten Donald Trump und sagte, beide Länder sollten sich weiter füreinander öffnen und ein faires Geschäftsumfeld für ihre Unternehmen schaffen.

Trump traf am Mittwochnachmittag in Beijing zu seinem dreitägigen Staatsbesuch in China ein und führte am Donnerstag Gespräche mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.

Li bezeichnete die Gespräche als „erfolgreich“, da wichtige Einigungen über Pläne für die bilaterale Zusammenarbeit erzielt worden seien.

„Durch den Austausch auf hoher Ebene und die enge Kommunikation werden beide Länder neue Impulse für ihre Zusammenarbeit setzen und ihre Beziehungen auf eine neue Ebene bringen“, sagte er.

Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen würden stetig voranschreiten, sagte der Ministerpräsident und stellte fest, dass ein Muster der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit tief verflochtenen Interessen gebildet worden sei.

„Der positive Trend in der chinesischen sowie der US-Wirtschaft ist sowohl für beide Länder als auch für den Rest der Welt eine gute Nachricht“, sagte Li.

Er sagte zu Trump, dass die beiden Staaten ein enormes Potenzial für Zusammenarbeit besitzen würden, da China als das größte Entwicklungsland über einen riesigen Markt und eine große Anzahl an Arbeitskräften verfüge, während die USA das größte entwickelte Land mit fortschrittlicher Technologie und Erfahrung seien.

„Es ist unvermeidlich, dass es Differenzen und Spannungen gibt, wie das Problem des Handelsdefizits, um das sich die amerikanische Seite Sorgen macht“, so Li weiter.

„China verfolgt niemals einen Handelsüberschuss mit irgendeinem Land, und die rasante Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen in den letzten Jahrzehnten seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit sich gegenseitig ergänzt und relativ ausgewogen ist“, sagte der Ministerpräsident.

Er begrüße, dass die USA den Handel für Dienstleistungen mit China ausweiten, die Exporte für Hochtechnologie steigern sowie durch Kooperationen gegenseitig vorteilhafte Ergebnisse erzielen würden.

Li erklärte gegenüber Trump, dass sowohl China als auch den USA als ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats und bedeutenden Ländern im asiatisch-pazifischen Raum eine Verantwortung für den Erhalt von Frieden und Wohlstand in der Region zukomme.

Darüber hinaus sagte Li, er hoffe, dass die bevorstehenden Treffen der Regierungschefs hinsichtlich der Zusammenarbeit in Ostasien positive Signale für die Stabilität sowie die Entwicklung der Region aussenden würden.

Li plant, an einer Reihe von hochrangigen Treffen, darunter das 20. Führungstreffen von China und den Ländern der ASEAN (10+1), das 20. Führungstreffen der ASEAN-Länder mit China, Japan und Südkorea (10+3) sowie das 12. Ostasien-Gipfeltreffen, das vom 12. bis 16. November in der philippinischen Hauptstadt Manila abgehalten wird, teilzunehmen.

US-Präsident Trump äußerte sich positiv über die Ergebnisse seines Besuchs und sagte, er hoffe, dass die beiden Länder eng zusammenarbeiten würden, um Herausforderungen anzugehen sowie faire und ausgewogene wirtschaftliche Beziehungen zu fördern.

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