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Shanghais Freihafen wird sich auf Offshore-Handel konzentrieren

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 09. November 2017
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Der neue Freihafen innerhalb der „China (Shanghai) Pilot Free Trade Zone“ in Shanghai wird sich auf die Entwicklung von Offshore-Handel und Finanzen konzentrieren. Dies sagten Industrie-Insider und fügten hinzu, dass die Pläne derzeit an Fahrt aufnehmen würden.

Das China Securities Journal, die offizielle Zeitung der Nachrichtenagentur Xinhua sagte am Montag, dass der Freihafen in Shanghai die Aufsichtskontrolle „innerhalb der Grenzen, aber außerhalb des Zolls“ durchführen werde. Das sei in seinem Kern dasselbe Prinzip, das auch von anderen Freihäfen rund um die Welt angewendet wird. Es sind auch Schritte erforderlich, um den Offshore-Handel und die Finanzen zu entwickeln und den freien Fluss beziehungsweise Austausch von Waren, Kapital und Talenten zu beschleunigen.

Ein Freihafen ist eine Form der Freihandelszone und wird innerhalb der Grenzen eines Landes oder einer Region errichtet, jedoch außerhalb der Abteilungen der jeweiligen Zollaufsicht. Der Hafen steht allen kommerziellen Schiffen zu gleichen Konditionen offen. Die Güter können entladen, gelagert und verschifft werden, ohne dass dabei Zölle zu bezahlen wären. Gao Feng, der Sprecher des Handelsministerium sagte Ende Oktober, dass das Ministerium die entsprechenden Schritte mit der Stadtverwaltung von Shanghai koordinieren würde. Andere betroffene Abteilungen beteiligen sich ebenfalls an der Errichtung des Freihafens. In Bezug auf den freien Fluss beziehungsweise Austausch von Waren gelten spezielle Bedingungen für alle Unternehmen, die sich innerhalb des Freihafens registriert haben. Von diesen wird es nicht verlangt, Kontrollen oder Überprüfungen am Zoll, bei den Inspektions- oder Quarantäneabteilungen zu durchlaufen. Nur Güter mit Priorität müssen eine Stichproben-Inspektion durchlaufen, wie das China Securities Journal schrieb.

Für den freien Fluss beziehungsweise Austausch von Kapital müssen die lokalen Behörden das Managementsystem für den Devisenhandel verbessern. Außerdem müssen sie die steuerlichen Anreize anpassen, das Abrechnungssystem der Freihandelszone vervollständigen und die Entwicklung des Offshore Renminbi-Geschäfts beschleunigen.

Der Freihafen wird vermutlich die Körperschaftssteuer für Firmen reduzieren, welche sich innerhalb des Gebiets niedergelassen haben, hieß es. Ausländische Facharbeiter, die im Freihafen arbeiten, werden vermutlich einen permanenten Aufenthaltsstatus in China bekommen.

Für die nicht-lokalen Anrainer, die im Areal des Freihafens arbeiten, werden die lokalen Behörden eine bevorzugende Politikrichtlinie einführen. Diese soll ihnen dabei helfen, eine Haushalts-Registrierung in Shanghai zu bekommen, wie die Zeitung schrieb. Beamte an der Freihandelszone in Shanghai lehnten es ab, die detaillierten Pläne zu kommentieren, die vom China Securities Journal berichtet wurden.

Chen Bo, Direktor des Freihandelszonen-Untersuchungszentrums an der Universität für Wissenschaft und Technologie von Huazhong sagte: „Wenn der Offshore-Handel erlaubt wird, wird ein großer Anteil des internationalen Güterhandels, speziell aus Ostasien nach Shanghai kommen.“

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