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Medizintourismus in China – Mit TCM gegen Augenbeschwerden

(CRI)
Mittwoch, 08. November 2017
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John Jesi stammt aus Norwegen. Er ist einer der Patienten, die im Rahmen einer medizinischen Behandlungstour aus Norwegen nach Beijing gereist sind. Es ist das dritte Mal, dass er an einer solchen medizinischen Reise nach China teilnimmt. Er wird in der Augenklinik der Chinesischen Akademie für Medizin behandelt.

John Jesi leidet seit vier Jahren an Makuladegeneration, einer chronischen Augenerkrankung. Er erklärt, die Behandlung durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Beijing habe seine Schmerzen gelindert und ihm Hoffnung gegeben.

„Es ist wie ein Licht in einem Tunnel. Ich habe viele Akupunktur-Behandlung bekommen. Dies ist meine dritte China-Reise und ich freue mich sehr, weil ich einer der wenigen Menschen bin, die die Gelegenheit dazu haben. Es gibt 15.000 Menschen in meinem Land, die diese Krankheit haben, aber 90 Prozent von ihnen wissen nichts von ihr. Ich bin froh, dass ich hier bin."

2015 kam der 76-Jährige norwegische Künstler und Lehrer zum ersten Mal mit TCM in Kontakt. Er wurde in einem TCM-Zentrum im norwegischen Tonsberg behandelt. Er hofft, dass es ihm durch die TCM besser geht und er in den kommenden Jahren weiter arbeiten und unterrichten kann.

Statistiken der Forschungsgesellschaft für Akupunktur zufolge hat jeder Fünfte Norweger Akupunktur ausprobiert. Aus diesem Grund entschied sich Ole Frydenlund, das TCM-Zentrum in Tonsberg in Kooperation mit der Augenklinik der Chinesischen Akademie für Medizin zu errichten.

Ole Frydenlund begann seine TCM-Ausbildung in den 1990er Jahren, nachdem er feststellte, dass die chinesischen Methoden Patienten mit chronischen Augenproblemen halfen.

„Ich bin durch die ganze Welt gereist, um verschiedene Techniken zu erlernen, wie wir Patienten bestmöglich kurieren können. Viele Augenkrankheiten sind schwer zu behandeln und viele Ärzte haben keine Heilung dafür. Ich denke, die traditionellen Methoden können ihnen helfen und ihnen Hoffnung geben."

Seit 2015 sind zahlreiche norwegische Patienten nach Beijing gereist. In der Regel dauert ihre Behandlung zwei Wochen. Währenddessen haben sie auch die Möglichkeit, die chinesische Hauptstadt zu erkunden.

Gao Yun, Leiter der Augenklinik der Chinesischen Akademie für Medizin, sagte, es würden personalisierte Therapien für jeden Patienten gemäß seines spezifischen Zustands entwickelt.

„Eine medizinische Behandlungstour kann dem Patienten sehr gut tun. Der Sinn des Reisens besteht in erster Linie darin, sich zu erholen und zu entspannen. Während der Tour werden die Patienten von uns behandelt und zugleich können sie sich auch entspannen. Das soll ihnen langfristig gut tun."

Statistiken zufolge besuchen jährlich etwa 170 Millionen in- und ausländische Touristen die chinesische Hauptstadt. Etwa 30 Millionen von ihnen gehen nach Beijing, um nach besserer medizinischer Versorgung zu suchen. Viele Krankenhäuser in Beijing wollen nun das ausländische Interesse an TCM nutzen, indem sie Pauschalreisen nach China anbieten, die Tourismus und Behandlung kombinieren.

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