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IWF erhöht Wachstumsprognose für China

(German.people.cn)
Mittwoch, 11. Oktober 2017
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in China für die Jahre 2017 und 2018 angehoben. Grund dafür sind die unerwartet starke Entwicklung im ersten Halbjahr sowie Lockerungsmaßnahmen und Reformen.

In seinem jüngsten Ausblick zur Weltwirtschaft erwartet der IWF für die chinesische Wirtschaft ein Wachstum von 6,8 Prozent in diesem Jahr sowie 6,5 Prozent im nächsten Jahr. Beide Werte liegen um 0,1 Prozentpunkte höher als die vorangegangene Prognose im Juli.

Die nach oben korrigierte Prognose für das Jahr 2017 spiegelt „das unerwartet hohe Ergebnis der ersten Jahreshälfte wieder, dass durch vorangegangene Lockerungsmaßnahmen sowie Reformen auf der Angebotsseite untermauert wird“, sagte der IWF.

Die chinesische Wirtschaft expandierte um 6,9 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres und lag damit deutlich über dem jährlichen Ziel der Regierung von 6,5 Prozent.

Nach Angaben des IWF spiegelt die Aufwärtskorrektur der Prognose für 2018 im Wesentlichen die Erwartung wieder, dass „die Behörden einen ausreichenden expansiven Policy Mix beibehalten“, um das Ziel, das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen 2010 und 2020 zu verdoppeln, zu erreichen.

Während Chinas Wachstumsraten für 2019 bis 2022 ebenfalls im Durchschnitt um 0,2 Prozentpunkte nach oben revidiert wurden, forderte der IWF die chinesischen Behörden auf, ihre jüngsten Anstrengungen zur Zügelung des Kreditwachstums sowie zur Stärkung der finanziellen Belastbarkeit zu intensivieren.

„Es wäre ratsam, kurzfristigen Wachstumszielen weniger Bedeutung beizumessen und sich dafür stärker auf Reformen zu konzentrieren, die das Wachstum nachhaltig verbessern würden“, sagte der IWF.

James Daniel, stellvertretender Direktor der Abteilung für Asien und Pazifik des IWF und Leiter für den Bereich China, sagte in einem kürzlich erfolgten Interview zu Xinhua, dass die diesjährige starke Wachstumsdynamik den Weg für die Entscheidungsträger geebnet habe, notwendige Reformen zu beschleunigen und mittel- bis langfristig ein sicheres und nachhaltigeres Wachstum zu erreichen.

„Jetzt ist es an der Zeit, das zu tun … das erfordert Reformen, um das Wachstum weniger abhängig von Krediten zu machen, weniger abhängig von Schulden, weniger abhängig von Investitionen“, sagte er.

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