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GirlUp setzt sich für Existenzgründerinnen ein

(CRI)
Dienstag, 12. September 2017
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GirlUp, eine Gemeinschaft, die Frauen bei der Existenzgründung unterstützt, hat seit ihrer Gründung vor drei Jahren über 200.000 Existenzgründerinnen erfolgreich miteinander verbunden und die Finanzierung von 100 Projekten möglich gemacht. Daraus entstanden über 50 Startups. GirlUp ist bereits eine feste Größe in diesem Bereich.

Im Jahr 2014 erzählte Wu Jing ihrer Freundin Guo Xinglu von ihrem Plan, eine Plattform für weibliche Existenzgründer aufzubauen. Guo Xinglu war begeistert und künftig arbeiteten sie als Partnerinnen zusammen. Noch im selben Jahr ging die Plattform online.

„Die Gründerin von GirlUp, Wu Jing, hat sich früher viel mit Existenzgründung beschäftigt. Sie weiß, dass Frauen im Prozess der Existenzgründung vor anderen Schwierigkeiten und Herausforderungen stehen als Männer. Es war die ursprüngliche Idee, den Existenzgründerinnen dabei zu helfen. Ein weiterer Grund war, dass die Behörden, die für Geschäftsneugründungen zuständig sind, ihre Arbeit in zwei Bereiche gliedern, einmal nach Branchen und der andere nach Phasen der Finanzierung. Wir wollen versuchen, dass auch nach der Eigenschaft „Frau" unterteilt wird. Damit man einen speziellen Eindruck hat."

GirlUp hat als öffentliche Online-Plattform angefangen. Mittlerweile ist der „GirlUp Brunch" zu einer klassischen Marke geworden, die es seit der ersten Party der Existenzgründerinnen gibt.

„Wir beschäftigen uns momentan mit drei Sachen. GirlUp Brunch ist eine davon. Unser Ziel ist, dass die Existenzgründerinnen auch offline zusammenkommen können und voneinander profitieren. Wir stellen ihnen eine entspannende Umgebung und eine Möglichkeit sich auszudrücken zur Verfügung. Nachdem die Frauen ein Unternehmen gegründet haben, haben sie oft eher wenige gemeinsame Gesprächsthemen mit ehemaligen Mitarbeitern, Freunden und Kommilitonen. Es heißt, Gründer sind einsam, aber Gründerinnen sind noch viel einsamer. Wir haben nicht viele Teilnehmer. Wir möchten zwar eine schöne Atmosphäre für sie schaffen, aber wir haben uns oft auch einfach beieinander ausgeweint."

Die anderen zwei Projekte von GirlUp sind „Private Vorstandssitzung" und „Rat am Mittwoch". Bei ersterem geht es um eine vernünftige Diskussion über das Geschäftsmodell. Auf jeder dieser Sitzungen versammeln sich Gründerinnen aus zehn unterschiedlichen Branchen. Jede Teilnehmerin bekommt dadurch neue kreative Ideen. Bei letzterem wird eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt, bei der es darum geht, Erfahrungen aus dem Prozess der Geschäftsneugründung an andere weiterzugeben. Es ist gleichzeitig eine Chance, die eigenen Geschäftsmodelle anderen Gründern, der Massen und den Investoren vorzustellen. Laut Chen Xinglu hoffen die Initiatorinnen, dass die Frauen durch GirlUp neue Möglichkeiten bekommen.

2016 wurde das System von GirlUp zum ersten Mal aktualisiert und umgestaltet. Nun gibt es ein offizielles Mitgliedssystem. Dabei bezahlen die Mitglieder einen Jahresbeitrag und können dann einen entsprechenden Service genießen. Auf diese Weise werden nun zwar gewissen Bedingungen an die Teilnahme geknüpft, Arbeitsleistung und die Effektivität sind aber laut Guo Xinglu sehr gestiegen.

„Es kostet 16.800 Yuan pro Jahr. Manche Gründerinnen haben nur eine Idee oder wollten sich nur über Existenzgründungen informieren. Diese Frauen sind nicht unsere Zielgruppe. Die Frauen, die wirklich ein Geschäft gründen möchten und die schon Zeit, Energie und Geld investiert haben, bezahlen eher und brauchen unsere Dienstleistungen auch. So wird unser System effektiver und wir bekommen Projekte mit höherer Qualität."

Zurzeit arbeiten im Hauptsitz von GirlUp in Beijing 20 Mitarbeiter, die hunderte Mitgliedsunternehmen unterstützen. Außerdem werden von GirlUp in Shanghai, Hangzhou und Chengdu sowie in den USA und Großbritannien lokale Partner organisiert. Sie erkennen die Grundsätze von GirlUp an und organisieren Offline-Aktivitäten wie den GirlUp Brunch für lokale Gründerinnen. Dabei können ihre Ressourcen gesammelt und gebündelt werden.

Außerdem sind die engsten Kooperationspartner von GirlUp Frauenvereine. Beiden bemühen sich um die Unterstützung der Entwicklung der Frauen. 2016 hat GirlUp gemeinsam mit dem Frauenverein in Tianjin die erste Konferenz zum Austausch über Existenzgründungen in Tianjin veranstaltet. In Zukunft soll dieses Modell auch in vielen anderen Städten und Regionen im Inland Fuß fassen.

„Auf der Konferenz waren über 500 Gründerinnen aus Tianjin und angrenzenden Städten vertreten. Das Ziel dieser Konferenz war, die in Beijing schon gut etablierten Projekte auch in mittleren und kleinen Städten zu verbreiten. Dabei sollen Partner vor Ort gefunden und die öffentliche Verbreitung gefördert werden. In mittleren und kleinen Städten gründen viele Frauen Geschäfte. Aber wegen regionaler Beschränkungen und anderer Faktoren können sie nicht selbständig Existenzen gründen und kreativ tätig sein. Unsere Konferenz ist deshalb für Gründerinnen in mittleren und kleinen Städten eine gute Chance, die die erfolgreichen Projekte aus Beijing zu kopieren."

In den vergangenen drei Jahren hat es GirlUp von der Idee über die Finanzierungszusage und den ersten Onlineauftritt bis an den Times Square geschafft. Guo Xinglu ist überzeugt davon, dass GirlUp eine gute Zukunft bevor steht. Seine Kreativität ist ein Motiv zur stetig Entwicklung des Unternehmens. Durch GirlUp und die Gemeinschaft der Frauen wird Existenzgründung für Frauen in Zukunft viel einfacher.

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