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Westchina führt bei Anstieg des verfügbaren Einkommens

(German.people.cn)
Mittwoch, 09. August 2017
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Einem Bericht des 21st Century Business Herald zufolge, erlebten Chinas westliche Provinzen und Regionen in der ersten Hälfte dieses Jahres das größte Wachstum des verfügbaren Einkommens.

Das Autonome Gebiet Tibet übertraf das ganze Land mit einer Wachstumsrate von 14,26 Prozent; gefolgt von den Provinzen Guizhou und Yunnan, in denen der Anstieg bei mehr als 10 Prozent im ersten Halbjahr lag, so der Bericht.

Qinghai, Ningxia, Xinjiang, Jiangxi und Chongqing rangierten auch an der Spitze; mit Wachstumsraten des verfügbaren Einkommens von über 9 Prozent in der ersten Jahreshälfte.

Das „21st Century Economic Institute“ stellte fest, dass diejenigen Regionen, in denen das zur Verfügung stehende Einkommen am schnellsten steigt, für gewöhnlich auch ein schnelles wirtschaftliches sowie industrielles Wachstum aufweisen.

Die nominalen Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von Tibet und Guizhou, der zwei Regionen mit dem am schnellsten steigenden verfügbaren Einkommen im ersten Halbjahr, erreichten jeweils 17,59 sowie 16,11 Prozent und belegten gemäß des Berichtes somit Platz 1 und 3 in China.

Tibet, Guizhou und Yunnan führten auch das industrielle Wachstum innerhalb Chinas an und belegten Platz 1, 3 und 4 mit Wachstumsraten von jeweils 14,1, 10 und 9,9 Prozent im ersten Halbjahr.

Die niedrigsten Wachstumsraten mit unter 7 Prozent des verfügbaren Einkommens wurden in der ersten Jahreshälfte in den Provinzen Shanxi, Jilin, Heilongjiang und Liaoning verzeichnet. Die vier Provinzen mit der sechst-, viert- und drittniedrigsten Wachstumsrate des BIP im ersten Halbjahr rangierten unter dem Wirtschaftswachstum in China.

Das Institut stelle weiterhin fest, dass sich die Wachstumslücke zwischen Wirtschaft und verfügbarem Einkommen in einigen Regionen, besonders in denjenigen wo der Dienstleistungsbereich einen geringeren Anteil an der Wirtschaft ausmacht als die Industrie, ausdehnt.

In Guizhou, Ningxia, Anhui, Jiangxi und Shaanxi, wo der Dienstleistungssektor 42 bis 46 Prozent der Wirtschaft ausmacht, was etwa 10 Prozent niedriger als der nationale Durchschnitt ist, erreichte der Abstand zwischen dem nominalen Wachstum des BIP und dem nominalen verfügbaren Einkommen im ersten Halbjahr über fünf Prozentpunkte.

Im Vergleich dazu stieg in Beijing und Shanghai, mit dem größten Anteil des Dienstleistungssektors in China, das nominale verfügbare Einkommen um 9,07 und 8,60 Prozent in der ersten Jahreshälfte; und somit höher als das nominale BIP-Wachstum, welches des Berichts zufolge bei jeweils 8,70 bzw. 7,35 Prozent im ersten Halbjahr lag.

Gemäß Chinas 13. Fünfjahresplan wird die Regierung auch weiterhin dafür sorgen, dass das verfügbare Einkommen in Einklang mit dem Wirtschaftswachstum steigt.

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