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Beijing verpflichtet erstmals professionelle Feuerwehrleute

(German.china.org.cn)
Dienstag, 08. August 2017
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Beijing hat 682 Vollzeit-Feuerwehrmänner rekrutiert. Zum ersten Mal hat die Stadt damit Bürger als professionelle Feuerwehrleute angestellt und ausgebildet. Die Feuerwehrleute haben ihr monatelanges Training in militärischer Formation, körperlichen Fähigkeiten und Feuerbekämpfung am Freitag abgeschlossen. Danach wurden sie zu verschiedenen Brigaden geschickt, wie die Tageszeitung Beijing Youth Daily berichtete.

Es ist das erste Mal, dass die Hauptstadt professionelle Feuerwehrleute aus früheren Militärangehörigen sowie aus allgemeinen Bürgern rekrutiert hat. Nach Diensteintritt werden sie die Pflichten bei Feuerbekämpfung und Notfalleinsätzen gemeinsam mit den Einheiten der bewaffneten Polizei übernehmen. Die neuen Feuerwehrmänner in Beijing haben einen 3-Jahresvertrag unterschrieben, der mit 100.000 Yuan (ungefähr 15.000 Dollar) pro Jahr dotiert ist. Nachdem der Vertrag ausläuft, können sie wählen, ob sie diesen erneuern oder nicht.

Verglichen mit der Praxis in vielen Ländern, professionelle Feuerwehrleute zu beschäftigen, verlässt sich China in erster Linie auf die Einheiten der bewaffneten Polizei, die für zwei Jahre in einer Feuerbrigade dienen müssen. Der Vorteil dieses militärischen Managements liegt darin, dass man effizient operieren kann. Wenn sich die bewaffneten Einheiten aus dem Dienst zurückziehen, können sie ihre Erfahrungen an die Nachfolger weitergeben. Andererseits sind Feuerwehrleute durchschnittlich jung. Nach Angaben von Chinas Wehrrecht können junge, männliche Bürger zwischen 18 und 22 Jahren sich freiwillig für die Armee oder die bewaffneten Polizeikräfte melden. Die relativ kurze Periode im Dienst der Feuerwehr-Abteilung bedeutet, dass sie nicht genügend Zeit haben, Erfahrungen beim Feuerlöschen zu sammeln. Das kann im Falle eines Feuers ernsthafte Konsequenzen haben.

Im Januar 2015 hat eine Lagerhalle in Harbin in der Provinz Heilongjiang Feuer gefangen. Dabei wurden fünf Feuerwehrleute getötet, der älteste war 22 Jahre alt und der jüngste 18. Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit hat Statistiken veröffentlicht. Demnach lag das Durchschnittsalter der Feuerwehrleute, die zwischen 2006 und 2013 landesweit bei Einsätzen getötet wurden, bei 24 Jahren.

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