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Kubuqi bietet Modell im Kampf gegen die Wüstenbildung

(German.china.org.cn)
Montag, 31. Juli 2017
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Chinas Erfolge bei der Wiederaufforstung der einst kargen Kubuqi-Wüste haben der Region zur Entwicklung einer grünen Wirtschaft verholfen. Seither versucht das Land, das Modell weltweit zu bewerben und zu fördern.

Das sechste internationale Kubuqi-Wüstenforum begann am Samstag in der gleichnamigen Wüste in der Autonomen Region Innere Mongolei. Der Anlass zog Delegierte und Experten aus dem In- und Ausland an, um sich über das Thema Wüstenbildung auszutauschen.

Kubuqi ist die siebtgrößte Wüste in China und weist eine Fläche von 18.600 Quadratkilometern auf. Sie war früher die Quelle der häufigen Sandstürme, die Beijing regelmäßig heimsuchten. In den vergangenen drei Jahrzehnten pflanzten Landwirte und Hirten jedoch Heilkräuter wie Lakritze an, um den Boden zu verbessern. Außerdem wurden Photovoltaik-Kraftwerke gebaut und der Tourismus gefördert.

Diese Bemühungen trugen nicht nur zur Begrünung von mehr als 6.000 Quadratkilometern Wüste bei, sondern verhalfen auch 102.000 Menschen, einen Weg aus der Armut zu finden.

Der Kern dieses Erfolgs, heißt es in einem politischen Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, liege im nachhaltigen Geschäftsmodell und der Etablierung eines Systems, das politische Instrumente, Investitionen des privaten Sektors und die aktive Mitwirkung von Einheimischen einschließe. Das Begrünungsprojekt von Kubuqi sei ein Modell für die Welt, um der Wüstenbildung entgegenzuwirken.

China konnte in den vergangenen Jahren große Fortschritte bei der Bekämpfung der Desertifikation erzielen: Die Wüsten und die damit verbundene Armut gehen derzeit zurück. Laut dem chinesischen Vize-Premier Ma Kai, der auf dem Forum die Eröffnungsrede hielt, bilden sich die Wüsten nun im Schnitt jährlich um 2400 Quadratkilometer zurück, während sie gegen Ende des letzten Jahrhunderts jährlich um über 10.000 Quadratkilometer wuchsen.

China wird weiterhin mit der Besteuerung, mit Investitionen und mit Finanzierungsmechanismen die Wüstenbekämpfung stärken, sagte Ma. Das Land werde mehr Parteien in die Bemühungen einbringen und das Einkommen der Einheimischen durch die Entwicklung verwandter Branchen verbessern.

Für die Zeitspanne von 2016 bis 2020 hat sich die Volksrepublik das Ziel gesetzt, 10 Millionen Hektar Wüste zu beleben und mehr als die Hälfte des zurückgewinnbaren Landes zu begrünen.

Anfang September wird China in der Inneren Mongolei ein UN-Treffen veranstalten, bei dem eine Antwort darauf gefunden werden soll, wie die Ausdehnung der Wüsten bis 2030 gestoppt werden kann. China sei bereit, den Geist der Seidenstraße zu wahren und mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um eine grünere Welt zu schaffen und zu einer weltweiten, nachhaltigen Entwicklung beizutragen, fügte Ma hinzu.

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