×
×
        Über uns
WAP/PAD
Startseite>>Kultur und Gesellschaft

China sucht Studenten aus Ländern der Seidenstraßen-Initiative

(German.china.org.cn)
Donnerstag, 20. April 2017
Folgen Sie uns auf
Schriftgröße

Wie Bildungsbeamte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch sagten, will China versuchen mehr Studenten aus den Ländern entlang der „Ein Gürtel, eine Straße“-Initiative anzuziehen. Ziel ist eine einheitliche, intellektuelle Grundlage, die die Kooperationen unterstützen soll.

In den kommenden Jahren sollen die Studenten die Mehrheit in Chinas internationaler Studentengruppe stellen, so die Beamten.

Für das Bildungsministerium sei die Rekrutierung der Studenten aus jenen Orten eine „sehr bedeutende Mission“ für die Zukunft, wie Xu Tao, Leiter der Abteilung für internationale Kooperation und Austausch, betont.

Um ein Studium in China attraktiver zu gestalten, werde das Ministerium laut Xu mehr Kurse in Englisch anbieten und an mindestens 3000 Studienanfänger aus den Nationen und Regionen entlang des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts ein Stipendium der chinesischen Regierung gewähren.

„Viele junge talentierte Menschen aus aller Welt sind nach ihrem Studium in China gefragte Experten oder hochrangige Beamte in ihren eigenen Ländern geworden“, beschreibt Xu und fügt hinzu, dass viele von ihnen eine Schlüsselposition bei der Wahrung einer guten Beziehung zwischen China und ihren Heimatländern eingenommen haben.

Durch die Gewährung des Stipendiums der chinesischen Regierung geht das Ministerium auf die Entwicklungsstrategien Chinas ein, erklärt Mao Dongming, Beamtin in Xus Abteilung.

Das bedeute, dass den Studenten aus den „Ein Gürtel, eine Straße“-Ländern, die sich für ein Energie-, Kommunikations-, Transport-, Ozeanografie- oder Finanzstudium in China bewerben, bessere Chancen auf das Stipendium eingeräumt werden, sagt sie.

Sie erklärt zudem, dass das Ministerium mit anderen Ministerien und Kommissionen zusammenarbeite, um die Bedürfnisse der Studenten einschätzen und dementsprechend ihr Talent fördern zu können.

Durch die Zusammenarbeit mit der Nationalen Energieverwaltung beispielsweise werde deutlich, so Mao, dass China plant, mit der Kernkrafttechnologie „global zu werden“. Pakistan sei in diesem Prozess ein wichtiger Partner.

„Was wir aus einer Bildungsperspektive heraus betrachtet machen könnten, ist die Studenten von den Partnern abzuwerben und ihnen ein Studium mit ähnlichem Hauptfach in China zu finanzieren“, so dass die Studenten die Expansion der Kernkraft intellektuell unterstützten, legt sie dar.

Seit dem das Ministerium im Juli die Förderung von Bildungsverbindungen ankündigte, arbeiteten die „Ein Gürtel, eine Straße“-Länder eng mit China zusammen.

Bislang hat China mit 46 Ländern und Regionen der Welt Abkommen über die gegenseitige Anerkennung der akademischen Abschlüsse unterschrieben. Mehr als die Hälfte davon lägen entlang der Seidenstraße, weiß Yan Bingchen, Beamter in der Abteilung für internationale Kooperation und Austausch des Ministeriums.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter !
German.people.cn, die etwas andere China-Seite.
Copyright by People's Daily Online. All Rights Reserved.